Brax übernimmt Fuchs & Schmitt

  /  28.05.2024

Die Leineweber GmbH & Co. KG, Mutterunternehmen von Brax, übernimmt das Label Fuchs & Schmitt, für das Anfang Mai ein Insolvenzantrag gestellt wurde…

Das Herforder Bekleidungsunternehmen Leineweber GmbH & Co. KG mit der Hauptmarke Brax übernimmt zum 1. August 2024 das sich in Insolvenz befindende Unternehmen Fuchs & Schmitt aus Aschaffenburg. Selbiges sei bis dahin durchfinanziert und voll handlungsfähig. „Wir […] sehen eine echte Fortführungsperspektive für das Unternehmen mit ihrem Management um CEO Andrea Krumme und CFO Kai-Christian Richter. Sicher wird uns Fuchs & Schmitt auch bei der Weiterentwicklung und Produktion unserer Brax-Outdoor entscheidende Schritte nach vorne bringen können“, so Marc Freyberg, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Brax.

„Wir sind sehr froh, so schnell einen starken und zuverlässigen Partner für unser Unternehmen gefunden zu haben. Dadurch kann der Geschäftsbetrieb unverändert weiterlaufen und wir schauen hoch motiviert in die Zukunft. Wir haben in den Gesprächen mit Leineweber jederzeit viel Vertrauen und echtes Zukunftsinteresse für Fuchs & Schmitt gespürt. Kulturell passt das einfach gut zusammen“, ergänzt Krumme. Zu allen weiteren Details haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

1888 in Berlin gegründet, hat Brax heute seinen Hauptsitz im ostwestfälischen Herford. Die Marke mit rund 1.100 Mitarbeitenden bietet Smart Casual-Kollektionen für Damen und Herren an, die sich aus dem Kernprodukt Hose heraus auch auf Knitwear, Shirts, Blusen und Outdoor erstrecken. Weltweit beliefert Brax rund 3.000 Fachhandelspartner und ist zudem in circa 60 Stores sowie im E-Commerce vertreten.

Fuchs & Schmitt ist seit 1967 am Markt präsent, beschäftigt circa 100 Mitarbeitende und hat den Firmensitz ist Aschaffenburg/Bayern. Das Unternehmen hatte am 7. Mai 2024 einen Insolvenzantrag gestellt. Im Rahmen bereits laufender Umstrukturierungen seien mit der finanzierenden Sparkasse Aschaffenburg Miltenberg vereinbarte Ziele aufgrund externer Ereignisse verfehlt worden. Als maßgebliche Faktoren dafür wurden die Insolvenzen großer Kunden wie Peter Hahn sowie die schlechte wirtschaftliche Gesamtsituation genannt. Mit der Sparkasse Aschaffenburg Miltenberg habe daher keine Einigung mehr für eine weitere Zusammenarbeit erzielt werden können und man sei gezwungen gewesen, den Antrag auf Einleitung eines Regelinsolvenzverfahrens zu stellen.

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