Für das kommende Jahr prognostiziert der Online-Marktplatz Asos nach aufeinander folgenden Gewinneinbrüchen im vergangenen Geschäftsjahr (Stichtag: 31. August 2014) – bedingt durch einen Brand im Hauptlogistikzentrum – sowie künftigen notwendigen Investitionen keine Gewinnzunahme. Zeitgleich wurde der Status der Aktie, welche nach aktuellem Stand den niedrigsten Wert seit September 2012 verzeichnet, von „buy“ auf „hold“ heruntergestuft.
Einen Beitrag dazu könnte auch die derzeitige kritische Haltung einiger Haupt-Supplier gegenüber der Plattform leisten, die sich mit deren Herangehensweise an das Thema Preisgestaltung unzufrieden zeigen. Die teilweise – insbesondere im Weihnachtsgeschäft 2013 – deutlich zu gering angesetzten Preise würden den Brands „Schaden zufügen“, soll sich ein Involvierter gegenüber der The Sunday Telegraph geäußert haben. Noch handelt es sich um Gerüchte, da bis dato keine der Marken offiziell die Zusammenarbeit mit Asos beendet hat. Als Alternative werden jedoch bereits Plattformen wie der neue Online- und Katalog-Service Label des bisher als Filialist agierenden Unternehmens Next gehandelt.
Brands kritisieren Asos-Methoden
/ 07.10.2014In Großbritannien sollen einige Marken, deren Kollektionen über Asos vertrieben werden, Kritik an der Preishandhabung der E-Plattform geäußert haben…

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