Björn Borg wächst über eigenen Retail

  /  19.02.2015

„2014 endete mit starken Umsatzzuwächsen im E-Commerce-Sektor“, zieht Henrik Bunge, CEO bei Björn Borg, Bilanz, doch verzeichnete man auch Verluste…

Das Geschäftsjahr 2014 beendet Björn Borg mit Zuwächsen. Der Umsatz des schwedischen Sportbekleidungs- und Wäscheanbieters stieg um 9%, währungsbereinigt um 6%, auf 538,8 Mio. Schwedische Kronen (etwa 56,6 Mio. Euro); im viertel Quartal verbuchte das Unternehmen Zuwächse in Höhe von 36% – währungsbereinigt 29% – auf 135,3 Mio. SEK (14,15 Mio. Euro) im Vergleich zu 99,3 Mio. SEK (10,39 Mio. Euro) im Vorjahreszeitraum. Deutlich zugelegt hatte der Nettogewinn, so betrug dieser am Ende des Jahres 2014 rund 47,6 Mio. SEK (4,98 Mio. Euro); nach Ablauf des Geschäftsjahres 2013 lag er noch bei 13,9 Mio. SEK (1,45 Mio. Euro).

Als Wachstumstreiber entpuppte sich insbesondere der eigene Retail-Bereich mit einem Plus von 15%, während im Wholesale-Segment Rückgänge von 14% auf 220 Mio. SEK (gut 23 Mio. Euro) verzeichnet werden mussten. Über den Online-Vertriebskanal konnten Einnahmen in Höhe von 22,2 Mio. SEK – 2,23 Mio. Euro – (2013: 12,4 Mio. SEK; 1,3 Mio. Euro) generiert werden. Das Segment Underwear, das rund 60% der Unternehmensumsätze ausmacht, musste 2014 Einbußen in Höhe von 4% hinnehmen, im Bereich Sportswear wurden Verluste von 12% verbucht. In Ländern wie Belgien und Finnland konnte das Unternehmen zulegen, während die Verkäufe in den Niederlanden, Schweden, Norwegen und Dänemark rückläufig waren.

„2014 endete mit starken Umsatzzuwächsen im E-Commerce-Sektor“, zieht Henrik Bunge, seit Sommer 2014 CEO bei Björn Borg, Bilanz, die kurzfristigen Ziele für 2015 habe man bereits definiert. „ Im vierten Quartal haben wir unseren Business Plan ‚Northern Star’ finalisiert, der sich auf drei Segmente konzentriert: zunehmender Fokus auf Sports Fashion, auf den E-Commerce-Sektor sowie auf eine stärkere geographische Präsenz in Nordeuropa.“ 

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