Björn Borg: Kerngeschäft schwächelt

  /  19.02.2013

Dank des starken vierten Quartals konnte Björn Borg den Gesamtjahresumsatz um währungsbereinigt 2% auf 551,4 Mio. Schwedische Kronen steigern. Der Kernbereich Wäsche schwächelte jedoch.

Björn Borg konnte aufgrund des starken vierten Quartals seine Jahresumsätze um 3% (währungsbereinigt 2%) von 536,5 Mio. Schwedische Kronen (SEK) im Vorjahr auf 551,4 Mio. SEK – umgerechnet 65,3 Mio. Euro – steigern. In den Monaten Oktober bis Dezember 2012 kletterten die Umsätze um 13% auf 139 Mio. SEK (rund 16,4 Mio. Euro). Dabei musste die Marke im Kerngeschäft Wäsche auf das gesamte Geschäftsjahr gesehen ein Minus von 13% hinnehmen, sodass der Anteil am Gesamtumsatz nur noch 63% beträgt. Die Bereiche Sportswear und Lizenzprodukte wie Schuhe entwickelten sich nach Unternehmensangaben hingegen gut.

Beim operativen Gewinn mussten Einbußen hingenommen werden, so fielen die Werte von 83,7 Mio. auf 69,8 Mio. Kronen (rund 8 Mio. Euro), der Nachsteuergewinn wurde mit aktuell 47,2 Mio. SEK von 100,2 Mio. Kronen im Vorjahreszeitraum mehr als halbiert. Grund hierfür sei insbesondere die Expansion von Björn Borg Sport in China und England.

„Im Großen und Ganzen kann Björn Borg eine stabile Entwicklung für 2012 verzeichnen. Wir hatten einen schweren Start, konnten das Jahr aber trotz schwacher Marktbedingungen mit einem starken vierten Quartal beenden“, so CEO Arthur Engel. Die Übernahme der finnischen Vertriebsorganisation soll dabei ein weiterer Schritt in Sachen Expansion sein. „Es [Finnland] ist der sechstgrößte Markt für Björn Borg und wir sehen dort gute Chancen, unsere Wachstumsstrategie weiterentwickeln zu können“, so Engel weiter.

FÜR DEN VOLLSTÄNDIGEN INHALT DIESER SEITE, MELDEN SIE SICH BITTE AN.

Noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt für den kostenfreien 1st-blue-Business Club.
Als Teil unserer Community erhalten Sie Zugriff auf Branchen-News, Orderinfos, Netzwerktools und den wöchentlichen B2B-Newsletter.