Björn Borg muss für das Geschäftsjahr 2013 einen Rückgang des Nettoumsatzes um 9% von 551,4 Mio. auf 499 Mio. Schwedische Kronen (etwa 56,5 Mio. Euro) hinnehmen. Negativ ausgewirkt haben sich laut Unternehmen unter anderem Lieferschwierigkeiten und Abwicklungskosten des im dritten Quartal des vergangenen Jahres eingestellten China-Geschäfts sowie der Rücktritt von CEO Arthur Engel. Vor allem im Kernsegment Unterwäsche, das einen Anteil von 60% am Gesamtumsatz ausmachte, lief es für Björn Borg mit einem Rückgang des Umsatzes von 9% weniger gut; auch der Umsatz bei Bags und Düften sank. Positiver zeigten sich hingegen die Bereiche Sportswear, Schuhe und Brillen.
Im vierten Quartal brach der Umsatz um 28% von 138,7 Mio. auf 100,3 Mio. SEK ein. Der operative Verlust belief sich auf 12,5 Mio. SEK, nachdem das Unternehmen im Vorjahreszeitraum noch einen operativen Gewinn von 15 Mio. SEK verzeichnen konnte.
„Wie bereits zu einem früheren Zeitpunkt in diesem Jahr berichtet, war 2013 von einer anhaltend schwachen Nachfrage auf vielen Märkten, auf denen Björn Borg vertreten ist, geprägt, insbesondere in den Niederlanden. Hinzu kamen gravierende Lieferverzögerungen Ende des Jahres sowie Abwicklungskosten für die China-Aktivitäten. Diese Komponenten trugen zum deutlichen Rückgang von Umsatz und Ergebnis des Gesamtjahres und des vierten Quartals bei. England und Finnland hingegen entwickeln sich positiv, ebenso wie unsere eigenen Stores und unsere E-Commerce-Aktivitäten“, so der amtierende CEO Henrik Fischer.
Björn Borg: 9% weniger Umsatz
/ 17.02.2014Mit 28% weniger Umsatz im vierten Quartal und Einbußen von 9% im Gesamtjahr verlief 2013 für Björn Borg wenig erfreulich…

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