Billabong vor neuen Möglichkeiten

  /  23.08.2013

Es schien, als lege sich der Aufruhr um Billabong, nachdem der Refinanzierungsdeal mit Altamont eigentlich abgeschlossen war...

Billabong hatte vor rund einem Monat ein 325 Mio. Australische Dollar schweres Refinanzierungsgeschäft mit dem Altamont Consortium abgeschlossen, um die Schulden tilgen zu können; nun kam allerdings ein neues Angebot, von Oaktree Capital Management und Centerbridge Partners, auf den Tisch. Dieses umfasst ebenfalls einen Überbrückungskredit in Höhe von 325 Mio. Australischen Dollar, die Laufzeit ende am 31. März 2014, die von Altamont bereits am 31. Dezember 2013.

Anschließend solle der Kredit in ein Fünf-Jahres-Darlehen in selber Höhe übergehen – zu einem festen Zinssatz von 13,5%. Zudem wolle das Oaktree/Centerbridge Consortium Aktien im Wert von 135 Mio. Dollar (36 Cent pro Aktie) von Billabong kaufen und den Aktionären darüber hinaus solche im Wert von 32,5 Mio. Dollar anbieten. Der Erlös solle dazu führen, dass sich die Schulden seitens Billabong auf 157,5 Mio. Dollar reduzieren.

Insgesamt solle Billabong über fünf Jahre hinweg im Vergleich zum Altamont-Deal zwischen 119 und 143 Mio. Australische Dollar zu sparen. Man habe außerdem eine Reihe an potenziellen Kandidaten in der Hinterhand, die CEO Launa Inman, die den Platz räumen musste, ersetzen könnten, wenn der bisherige Oakley-Chef Scott Olivet, der den Posten im Zuge des Altamont-Plans einnehmen würde, dies unter den neuen Umständen nicht mehr wolle. Der Alternativvorschlag seitens Centerbridge und Oaktree war möglich, da die Vereinbarung mit Altamont offenbar wettbewerbswidrige Bestimmungen enthielt.

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