Billabong hat im Geschäftsjahr 2012/13 mit Stichtag am 30. Juni weiter rote Zahlen geschrieben. Das Unternehmen muss einen Nettoverlust von 859,5 Mio. australischen Dollar hinnehmen, im vergangenen Jahr lag dieser bei 275,6 Mio. AUD. Die Umsätze fielen um 13,5% auf 1,34 Mrd. AUD. Als Gründe nennt Billabong unter anderem den Wertverlust des Unternehmens und der dazu gehörenden Marken mit insgesamt 604,3 Mio. AUD sowie die Abschreibung von Nixon, die mit 129,6 Mio. AUD zu den negativen Zahlen beiträgt.
Obwohl unter anderem bereits 158 unrentable Stores geschlossen wurden, der Verkaufsprozess der Retailkette West 49, die das Unternehmen vor etwa drei Jahren übernommen hatte, kurz dem Abschluss stehe und man sich von Zulieferern getrennt hatte, bleibt wohl offen, wie es für Billabong weitergeht. Zunächst steht nun noch ein Personalabbau, der allein in Europa etwa 15% der Mitarbeiter betreffe, auf der Agenda.
Chairman Ian Pollard ist sich dennoch sicher, dass die Aktionäre, das Personal und die verschiedenen Geschäftspartner darauf vertrauen, dass dem Unternehmen nach dieser harten Zeit eine große Zukunft bevorsteht.
Billabong steckt tief in roten Zahlen
/ 27.08.2013Das Ende Juni 2013 abgelaufene Geschäftsjahr brachte für Billabong kein erfreuliches Ergebnis, Zeit, um weitere Maßnahmen zu ergreifen…

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