Billabong schließt Refinanzierungsdeal ab

  /  16.07.2013

Billabong hat nach langem Hin und Her einen Schulden-Refinanzierungsdeal abgeschlossen – mit dem Altamont Consortium. Dieser bringt Änderungen mit sich…

Das Label Billabong hat ein 325 Mio. Australische Dollar schweres Refinanzierungsgeschäft mit dem Altamont Consortium abgeschlossen, mit dessen Hilfe das Unternehmen seine Schulden tilgen können soll. Im Zuge dessen wird das Brand Dakine für 70 Mio. Australische Dollar an das Konsortium verkauft; zudem muss CEO Launa Inman den Platz räumen und für den bisherigen Oakley-Chef Scott Olivet frei machen. Um das signifikante Investment von Altamont adäquat zu würdigen, darf das Unternehmen darüber hinaus zwei Representatives in den Vorstand von Billabong wählen, Jesse Rogers und Keoni Schwartz, beide Co-Gründer und Managing Direktoren von Altamont.

Bereits im Juni dieses Jahres hieß es, die Verhandlungen um eine Übernahme von Billabong seien zu einem erfolgslosen Ende gekommen und man erwäge nun alternative Methoden zur Schuldenrefinanzierung, in deren Zuge die bisherigen Besitzverhältnisse bestehen bleiben sollen. Diesbezüglich war man mit dem Sycamore Consortium und dem Altamont/VF Consortium im Gespräch.

Neben diesen tief greifenden Neuerungen ändert Billabong außerdem die Kollektionsausrichtung im Damen-Beachwear-Segment. Während man mit der aktuellen Womens-Gesamtperformance zufrieden sei, sehe man in diesem Bereich das Potenzial, die Marke neu zu positionieren. Das Design-Team habe so für Frühjahr/Sommer 2014 eine Range aus „hochwertigen, italienischen Stoffen, mit einem einzigartigen Design sowie ausgefallenen Mustern und Prints“ entwickelt. Neu sind unter anderem „Mix’n Clash Bikinis“; außerdem seien die Beach Bralettes die derzeit am schnellsten trocknenden Bikini-Tops auf dem Markt.

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