Billabong machte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/13 (Stichtag: 31. Dezember 2012) einen Nettoverlust von 536,6 Mio. Australischen Dollar. Die Umsätze des Unternehmens sanken um 8,1% von 761,6 auf 699,6 Mio. Dollar. Vor allem in Europa ging der Umsatz zurück – um 23,2%. Der Nettogewinn fiel um rund 50% von 38,3 auf 19,2 Mio. Dollar.
Für das Gesamtjahr wird nun ein Vorsteuergewinn von 74 bis 85 Mio. Australische Dollar prognostiziert – statt wie bislang 85 bis 92 Mio. Dollar.
„Wir haben damit weitergemacht, Probleme der Vergangenheit zu richten und sehen nun bereits einige positive Zeichen auf mehreren Märkten und erkennen, dass die Transformationsstrategie greift. Die Ergebnisse machen deutlich, dass strukturelle Veränderungen notwendig sind, damit die Gruppe wieder zu profitablem Wachstum zurückkehren kann“, so CEO Laura Inman.
Billabong hatte im August 2012 eine Strategie angekündigt, mit der das Unternehmen innerhalb von vier Jahren wieder profitabel werden soll. 119 Stores wurden bereits geschlossen; bis Juni 2013 sollen es 160 sein. Zudem soll unter anderem die Zahl der Lieferanten bis März 2013 von 275 auf 50 reduziert werden.
Neben Paul Naude, der Mitte November 2012 seine Ämter als Direktor und General Manager für Amerika bei Billabong niedergelegt hatte und im Anschluss eine Offerte von 1,10 Dollar pro Aktie vorlegte, hatte im Januar dieses Jahres ein weiterer Interessent ein Angebot eingereicht. Altamont Capital Partners und die VF Corporation, die das Altamont/VF Consortium bilden, wollen Billabong für ebenfalls 1,10 australische Dollar pro Aktie übernehmen.
Billabong macht Verlust
/ 25.02.2013Das Unternehmen Billabong, dem aktuell zwei Übernahmeangebote vorliegen, muss in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2012/13 einen Verlust von 536,6 Mio. Australischen Dollar hinnehmen.

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