Billabong erwägt Refinanzierungsalternativen

  /  05.06.2013

Sycamore oder Altamont/VF heißen die Konsortien, die Übernahmeanträge für Billabong gestellt hatten, nun scheint eine dritte Alternative gefunden…

Die Verhandlungen um eine Übernahme von Billabong kamen zu einem erfolgslosen Ende. Weder die Offerte des Sycamore Consortiums – rund um den ehemaligen US-Chef Billabongs, Paul Naude – noch die des Altamont/VF Consortiums konnten offenbar ein überzeugendes Angebot vorweisen, sodass das Boardsport-Unternehmen stattdessen alternative Methoden zur Schuldenrefinanzierung in Erwägung zieht, diesbezüglich aber weiterhin mit den beiden Konsortien in Verbindung steht. Im Zuge dessen sollen die bisherigen Besitzverhältnisse bestehen bleiben.

„Die Refinanzierung soll das Unternehmen mit einer weit greifenden Lösung und angemessenen Kapitalstruktur versorgen, um dem angestrebten Reformationsplan folgen zu können. Es ist unsere Intention, die Verhandlungen sobald wie möglich abzuschließen, indem wir die Kosten unserer globalen Aktivitäten in einem erheblichen Maße reduzieren“, so Ian Pollard, Billabong Chairman. 

Ein Baustein zur Sanierung ist Unternehmensangaben zufolge der Verkauf der kanadischen Einzelhandelskette West 49. Für das laufende Jahr prognostiziert der Surf- und Boardsport-Konzern ein EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) zwischen 67 und 74 Mio. AUS-Dollar (49,5 bis 54,7 Mio. Euro) statt der bisherigen anvisierten Summe zwischen 74 und 85 Mio. AUS-Dollar (54,7 bis 62,8 Mio. Euro).

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