Die Bestseller Gruppe mit Labels wie Vero Moda, Jack & Jones, Only, Vila, Pieces und Selected konnte den Umsatz im Geschäftsjahr 2014/15 zwar um 8% auf 2,93 Mrd. Euro steigern, der Vorsteuergewinn brach allerdings um über 40% auf rund 134 Mio. Euro ein. Diese Entwicklung liege weit unter den Erwartungen, erklärt CEO Anders Holch Povlsen. Die Gründe sieht er neben Währungsschwankungen unter anderem im Management des Einkaufs sowie zu hohen Kosten in den Bereichen Personal und anderen operativen Aufwendungen, weshalb das Retail-Geschäft auf verschiedenen Märkten nicht profitabel sei. Dazu zählen beispielsweise der Mittlere Osten, Großbritannien und Kanada.
Mithilfe des Kostensparprogramms „Fit for fight“ soll der Vorsteuergewinn im nächsten Geschäftsjahr auf 268 Mio. Euro gesteigert werden können.
