Berlin mit alternativem Mode-Event

  /  03.09.2014

Im Oktober 2014 könnte es Modebegeisterte nach Berlin ziehen: Grund ist nicht die etablierte Fashion Week Berlin, sondern ein wortwörtlich alternatives Konzept…

Vom 1. bis zum 5. Oktober 2014 wollen laut Veranstalter rund 100 Brands aus dem Fashion-Segment ihre Kreationen im Rahmen eines neuen Projekts präsentieren. Die Berlin Alternative Fashion Week feiert diesen Herbst die Premiere eines wortwörtlich „alternativen“ Konzeptes, bei dem „junge, innovative und unangepasste“ Marken sowie Designer ihre Entwürfe und Kollektionen einem öffentlichen Publikum offenbaren. Während dieser Zeit sollen unter anderem in den Locations Ewerk sowie im Neu West Berlin Podiumsdiskussionen, Workshops, Fashion-Installationen sowie -Shows im Mittelpunkt stehen und dabei ökologische und soziale Aspekte der globalen Modeindustrie beleuchten und thematisieren. Die Designs der Aussteller selbst sollen mit gutem Beispiel vorangehen und unter fairen und nachhaltigen Produktionsbedingungen entstanden sein.

Am Samstag, den 4. Oktober, zeigen unter anderem Brands wie Alles, Leo Carlton sowie Jylle Navaro, Lady Gonzales, Phoebe Hees, Indyanna, Ambra Fiorenza, Tzuji, Eugenia Alejos, Tata Christiane sowie Maatje Dijkstra auf zwei Modenschauen im Ewerk in Berlin-Mitte ihre non-konformen Schöpfungen, die sich von der kurzlebigen Fashion-Philosophie abheben sollen. Kernstück der Veranstaltung ist die zweite Show mit dem Titel „Alchemy“. Zudem können am 5. Oktober Besucher im Rahmen des so genannten „Altmarkt“ eine dort gezeigte Auswahl an Designer-Stücken der knapp 100 Kreativen erwerben und sich mit Musikern, Künstlern und Tattoo-Artists austauschen, die den Events ebenfalls beiwohnen sollen. Tagestickets gibt es für einen Preis von 20 Euro, ein Billet für den ausschließlichen Besuch der Shows kostet 15 Euro.

„Unser Ziel ist es, uns für die kreative Freiheit eines alternativen Untergrundes einzusetzen und diesem eine Plattform zu bieten, die Arbeiten gemeinsam mit anderen – teilweise bereits etablierten – Brands, Kreativen und Künstlern zu zeigen“, formuliert Gründer Adam Rose die Idee hinter dem Konzept gegenüber 1st-blue. Die Auswahl der Designer erfolgt nach Kriterien wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz, jene sollen dabei dennoch einen hohen, innovativen und grenzüberschreitenden Fashion-Fokus vorweisen können. Teilweise seien die Kreativen auch auf den Veranstalter selbst zugekommen, da sie nach einer Sustainability-Fashion-Plattform suchten. Im kommenden Jahr plane man einen zusätzlichen Fashion-Show-Tag und hoffe, das Event halbjährlich realisieren zu können.

Berlin Alternative Fashion Week:
Ewerk
Wilhelmstraße 43
10119 Berlin

Neu West Berlin
Köpenickerstraße 55
10179 Berlin

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