Das Bangladesh Ritual Advancement Commitee (BRAC) hatte die Benetton Group noch vor Einrichtung des Rana Plaza Trust Funds für die Hinterbliebenen und Opfer der Rana Plaza-Katastrophe in Bangladesch vor rund zwei Jahren zu einer Einmalzahlung in Höhe von 500.000 US-Dollar zur Kasse gebeten. Nach Prüfung unabhängiger Gutachter habe sich das Unternehmen nun dazu entschlossen, dem besagten Fonds darüber hinaus eine Summe von insgesamt 1,1 Mio. US-Dollar beizusteuern. Erst kürzlich war Benetton aufgrund ausbleibender Entschädigungszahlungen erneut in die Kritik der Kampagne für Saubere Kleidung sowie des Inkota-Netzwerkes geraten. Diese hatten auf ein Investment in Höhe von „mindestens 5 Mio. US-Dollar“ plädiert. Ob Benetton den restlichen Betrag künftig zu leisten gedenkt oder ob diese Forderung nach dem, wenn auch geringeren, Investment durch Benetton weiterhin besteht, bleibt abzuwarten.
Insgesamt sollen etwa 30 Mio. Dollar benötigt werden, um die Hinterbliebenen des Einsturzes angemessen zu entschädigen.
