Benetton bekennt sich zu Detox

  /  21.01.2013

Die Detox-Kampagne von Greenpeace hat hohe Wellen geschlagen und viele Anhänger gewonnen. Nach Unternehmen wie Zara, Mango, H&M und Esprit hat sich nun auch Benetton der Initiative angeschlossen.

Im Rahmen verschiedener Untersuchungen der Detox-Kampagne, die die Umweltschutzorganisation Greenpeace vor einigen Wochen ins Leben gerufen hat, fand man diverse schädliche Substanzen wie Polyfluorierte Chemikalien (PFC) in der Bekleidung internationaler Modeunternehmen wie Zara, Mango, Esprit, H&M und Levi’s. Nachdem sich jene Konzerne nach und nach der Initiative angeschlossen hatten, bekennt auch die italienische Marke Benetton jetzt Farbe und verpflichtet sich, bis 2020 gefährliche Chemikalien aus der gesamten Produktionskette zu verbannen.

 „Benetton […] setzt ein wichtiges Zeichen für andere Modehersteller“, so Claudia Sprinz, Konsumentensprecherin bei Greenpeace. „Besonders für die Menschen, die in der Nähe solcher Produktionsstätten leben, ist dieser Schritt ein großer Erfolg.“ Als Teil der Selbstverpflichtung will Benetton bis Ende 2013 sämtliche Daten von den insgesamt 30 Zulieferern, inklusive derer der eigenen Produktionsstätten, über die Freisetzung gefährlicher Chemikalien offen legen und bis Ende 2015 auf die Verwendung von Polyfluorierten Chemikalien verzichten, denen man ein besonders hohes Gesundheitsrisiko zuschreibt.

Diese Verpflichtung betrifft neben den 6.500 Filialen auch alle zur Benetton Gruppe gehörenden Marken wie Sisley und Playlife.

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