Bench verzichtet auf Messeauftritte

  /  21.05.2012

Im Sommer 2012 wird Bench weder mit einem Messeauftritt auf der Bread & Butter Berlin noch auf der Bright präsent sein. Man wolle andere Schwerpunkte setzen, für die durch die Abwesenheit das nötige Budget geschaffen werden soll.

Bench zeigt sich im Juli 2012 erstmals nicht mit Auftritten auf der Bread & Butter Berlin und der Bright. Das Label sieht sich mit neuen Anforderungen konfrontiert und will den Fokus auf andere Bereiche legen, für die Budget gespart werden soll. Die Entscheidung für den Messeverzicht fällte Geschäftsführer Hanjo Argendorf mit den Entscheidern der Firma Americana aus England und Deutschland: „Das fällt uns besonders schwer, da Bench fast seit der Geburt der Bread & Butter Aussteller gewesen ist, aber die Budgets sind besonders nach den schwierigen Monaten in der Vergangenheit nicht doppelt verteilbar,“ so Argendorf.

Marketing Manager Norbert Loew: „Wir legen dieses Jahr unseren Fokus auf umfassende Aktionen für Handel und Konsumenten wie zum Beispiel das Melt Festival, bei denen wir maximal kombinierbare Veranstaltungen pushen und Synergie-Effekte nutzen können.“ Auch im Bereich Marketing will man durch den Verzicht auf die Messen in Berlin neue Möglichkeiten schaffen und habe bereits Projektpläne für Konzepte entwickelt, die in erster Linie die Liebe zur Musik stärker ausdrücken und an den Point of Sale kommunizieren sollen.

Zudem sei die Neukundengewinnung auf der Messe für Bench kein wesentliches Kriterium mehr, da für Deutschland ein Neukundenstopp festgelegt wurde, um eine Überdistribution zu vermeiden. Darüber hinaus habe sich in der Hauptstadt die Art der Brand-Darstellung verändert. „Die Markenpräsentation steht in ihrer Form der Inszenierung auf einem extrem hohen Level, weil sowohl die Messe, als auch diejenigen, die den Auftritt umsetzen, mit sehr hohen Budgets arbeiten“, so Isabelle Opitz Ferzandi, Head of Sales, Product and Marketing. Die Imagepräsentation spiele eine größere Rolle als die Produktdarstellung, von Bench werde aber nicht in erster Linie der Kult, sondern eine klare Darstellung der Kollektion erwartet.

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