Oxford Industries will das Label Ben Sherman – als „attraktiven Übernahmekandidat“ – noch in diesem Jahr verkaufen, der Prozess sei bereits eingeleitet. Die Investmentbank Financo Ltd wird beratend tätig sein. Ben Sherman habe im vergangenen Jahr große Fortschritte gemacht, erklärt Thomas Caldecot Chubb, CEO und Präsident von Oxford Industries. Das Unternehmen konnte die Erlöse wieder steigern und erzielte einen Umsatz von 77,48 Mio. Dollar (rund 71,34 Mio. Euro), was einem Plus von 15% entspricht. Im Jahr zuvor musste man mit der Marke ein Minus von 18% hinnehmen. Der operative Verlust konnte von -13,13 Mio. Dollar (etwa 12,09 Mio. Euro) auf -10,83 Mio. Dollar (circa 9,97 Mio. Euro) verkleinert werden.
CEO Mark Maidment ergänzt: „Unser Mutterunternehmen Oxford Industries hat verkündet, dass der Verkaufsprozess von Ben Sherman begonnen hat – nachdem die Marke zehn Jahre lang zum Konzern gehörte. Ben Sherman hat sich in 2014 positiv entwickelt, sich auf dem Menswear-Markt behauptet und ist weiterhin auf einem guten Weg. Die starke Heritage des Labels und dessen Wiederaufleben bilden eine solide Grundlage, um den Verkaufsprozess voranzutreiben. Das Team von Ben Sherman fokussiert sich nun darauf, dass das Geschäft gut läuft […] und will für einen reibungslosen Wechsel des Eigentümers sorgen. Mit mehr als 50 Jahren History ist Ben Sherman eine ikonische britische Marke mit einer aufregenden Zukunft.“
