Ben Sherman rutscht ab

  /  05.04.2013

Ben Sherman muss für das Geschäftsjahr 2012 einen Umsatzrückgang von 10% auf rund 81,9 Mio. Dollar hinnehmen. Die Muttergesellschaft Oxford Industries konnte insgesamt dennoch um 13% zulegen.

Die Nettoerlöse bei Ben Sherman fielen im Geschäftsjahr 2012 (Stichtag: 2. Februar 2013) um 10% von 91,4 Mio. auf 81,9 Mio. Dollar und der operative Verlust vervierfachte sich von 2,5 Mio. auf 10,9 Mio. Dollar. Im vierten Quartal 2012 beliefen sich die Nettoerlöse auf 24,7 Mio. Dollar im Vergleich zu 25,9 Mio. Dollar im letzten Quartal des Vorjahres. Niedrige Wholesale-Umsätze, Abschreibungen und ein schwieriges Marktumfeld in Großbritannien und Europa sollen unter anderem die Gründe gewesen sein.

Um Ben Sherman wieder anzukurbeln, sollen Kosten gesenkt und Lagerbestände reduziert werden. Zudem will man sich aus unprofitablen Geschäftsbereichen zurückzuziehen und andere Segmente wie E-Commerce und Retail-Stores stärken.

Insgesamt war 2012 für Oxford Industries, zu dem Ben Sherman zählt, aber trotz der weniger guten Performance des Labels laut Unternehmen ein positives Jahr. Die Nettoumsätze stiegen dank der Marken Tommy Bahama und Lilly Pulitzer um 13% auf 855,5 Mio. Dollar. Tommy Bahama verbuchte ein Umsatzplus von 17% auf rund 528,6 Mio. Dollar und Lilly Pulitzer einen Anstieg von 30% auf etwa 122,6 Mio. Dollar. Der Nettogewinn von Oxford Industries steigerte sich von 29,4 Mio. auf rund 31,3 Mio. Dollar.

Trotz der Herausforderungen bei Ben Sherman erwartet Unternehmenschef Thomas Chubb für Oxford Industries im laufenden Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum auf 930 bis 945 Mio. Dollar.

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