BBB: Konzept positiv angenommen

  /  21.01.2013

Nach dem Ende der Bread & Butter Big Time am 17. Januar 2013 ziehen Veranstalter und Aussteller ein erstes Resümee. Die konzeptionellen Veränderungen haben sich positiv ausgewirkt.

Am 17. Januar 2013 schloss die Bread & Butter aufgrund neuer Tagesfolge erstmals am Donnerstagabend ihre Tore, was sich laut Veranstalter Karl-Heinz Müller positiv seitens der Frequenz auswirkte. Auch die konzeptionellen Veränderungen, mit denen die Messe unter dem Motto Big Time an den Start ging, wurden von vielen Ausstellern positiv bewertet. „Obwohl unser Konzept seit seiner Vorstellung im Herbst vielfach diskutiert wurde, haben unsere Anstrengungen Früchte getragen. Die Qualitätsoffensive hat sich ausgezahlt. Unsere Aussteller sind überwiegend nicht nur zufrieden, sondern begeistert“, so Karl-Heinz Müller. „Die positive Resonanz auf allen Seiten belegt, dass unsere Entscheidung, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, richtig war.“

Die Ziele der Bread & Butter seien nicht, Flächen zu vermarkten, sondern den Besuchern „ein anspruchsvolles, ausgewähltes Portfolio von Marken mit eigener Handschrift und starker Identität“ zu zeigen. Dies sei auch der Fokus des neuen Womenswear-Konzepts, das den Besuchern anlässlich der kommenden Ausgabe im Juli 2013 präsentiert werden soll.

Besonders hervorgehoben wird von Seiten der Messe die Qualität sowie der hohe Internationalitätsgrad (70%) der Besucher, die sich vom 15. bis zum 17. Januar 2013 auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof  einfanden. Auffällig war die Präsenz japanischer Aussteller und Visitors. „Die japanischen Top Brands und Top Händler haben die Bread & Butter für sich entdeckt. Im Vergleich zu den beiden Vorsaisons durften wir diesmal doppelt so viele Gäste aus Japan begrüßen. Das macht uns sehr glücklich, denn Japan ist immer noch ein essentieller Gradmesser in Sachen Qualität und Trends der Zukunft“, so Müller.

Auch die Aussteller äußerten sich im Gespräch mit 1st-blue durchgehend zufrieden:

„Wir haben die Umstrukturierungen der Bread & Butter positiv wahrgenommen. Die Hallen wirkten frisch und aufgelockert in der Darstellung, die ausstellenden Brands wurden aktiv mit einbezogen. So konnten wir mit zwei Live-Gigs perfekt die Marke Converse auf unserem Stand inszenieren und gleichzeitig die Besucher unterhalten, das hat wirklich gerockt. Die Frequenz, speziell bei uns, war wie in den Jahren zuvor sehr hoch. Wir haben vermehrt internationales Publikum wahrgenommen, z.B. aus Benelux, Italien oder Skandinavien. Viele Kunden haben den frühen Termin für eine erste Orientierung oder zur Ergänzung ihrer Saisonorder genutzt. Aber auch zum Networking und Kontakte knüpfen ist die Bread & Butter für uns nach wie vor die erste Adresse“, bewertet Willy Umland, CEO und Managing Partner der Bosum Trading und All Star D.A.CH GmbH.

„Die Bread & Butter ist und bleibt die wichtigste Messe für Lifestyle und Mode. Die jetzige Messe war für C1rca wiederholt sehr zufrieden stellend, wir haben über 35% mehr Besucher auf unserem Stand gehabt im Vergleich zur letzten Ausgabe. Dies kann zum einen am veränderten Konzept der Messe liegen, aber sicherlich liegt es auch an unserer guten und erweiterten  Kollektion für Herbst/Winter 2013/14. Ich finde die Bread & Butter gibt einen sehr guten Überblick über Trends und über viele wichtige Marken, die eine absolute Berechtigung im Markt haben. Zudem war das internationale Publikum sehr stark, auch die Qualität der Besucher hat entscheidend zugenommen“, so Peter Frericks, Sales Director EMEA Four Star Distribution.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Ausgabe der Bread & Butter“, äußert sich Jan-Erik van Dijk, CEO von House of Brands. „Sie war deutlich besser positioniert und obwohl es im Allgemeinen etwas ruhiger schien, wahrscheinlich weil sich das Publikum über drei Messen verteilen musste, hatten wir am Stand von Arqueonautas deutlich mehr Besucher im Vergleich zum Vorjahr. Die Kollektion ist sehr gut angekommen, sowohl bei bestehenden als auch bei vielen neuen Kunden. Besonders gut bewertet wurde unsere neue Jacken-Kollektion, mit vielen hochwertigen, funktionalen Items, Down-Jackets, Leichtgewicht Down-Vesten und -Jacken sowie dem NOS Softshell Programm.“

„Für Antony Morato ist die Bread & Butter sehr erfolgreich gewesen. Wir hatten mehr als 4.600 Besucher an unserem Stand und vor allem die Qualität der Visitors war in dieser Saison sehr hoch. Alle wichtigen Gruppen waren dort, darunter Department-Stores aus Deutschland und aus dem Ausland, viele Modehäuser und Herrenausstatter. Wegen der Umstrukturierung der Halle waren wir anfangs ein bisschen besorgt – zu Unrecht. Ich habe das Gefühl, dass die Qualität viel besser war und sich die Kunden besser konzentrieren konnten“, so Alessandro Menegon, Managing Director Austria/Germany.

Thomas Hens, Country Manager Gaudì, zieht nach der Messe ebenfalls ein positives Fazit: „Die Messe ist für Gaudì gut gelaufen. Wir hatten sehr gute Gespräche mit Modehäusern bzw. Einkäufern, die Veränderungen bei ihrer zukünftigen Flächenbewirtschaftung vornehmen wollen und bereit sind, jetzt wieder neue Marken aufzunehmen. Wir standen vor der Messe im engen Dialog mit der Bread & Butter. Gemeinsam hatten wir beschlossen, uns auf die Darstellung unserer Fashion Kollektion zu konzentrieren, um unser Markenbild zu schärfen. Unsere Denim GJ Kollektion, die seit Dezember 2012 in den Showrooms der Agenturen hängt, haben wir diesmal auf der Bread & Butter nicht gezeigt.“ Die Frequenz beurteilt Hens als „leicht rückläufig“ im Vergleich zum Vorjahr, zeigt sich dennoch mit dem Zuspruch zufrieden: „Qualität geht vor Quantität.“

Stefan Seidl, Sales Manager Germany bei Björn Borg Footwear, resümiert: „Wie man von vielen Seiten hört, war die Frequenz der vergangenen Bread & Butter wohl etwas niedriger, als in den Jahren zuvor. Dabei spielte sicherlich der unerwartet zurückgekehrte Winter und das damit verbundene Wetterproblem sowie die parallel laufenden Riva del Garda eine entscheidende Rolle. Dennoch konnten wir für uns, Björn Borg, die wohl beste Bread & Butter verbuchen, die wir bisher hatten; das hat zumindest die Auswertung der Counter ergeben.“

„Die Messe ist für Aigle ausgesprochen gut gelaufen – sowohl, was die Qualität als auch die Quantität der Besucher auf unserem Stand angeht. Wir hatten einen ausgezeichneten Standplatz, einen klasse Messsestand und doppelt so viele Visitors zu verzeichnen wie letztes Jahr. Die Hallen haben leider etwas von ihrem eigentlichen Charakter verloren. Man hatte den Eindruck von weniger Besuchern insgesamt, dass die Reihen der Aussteller sich lichten und freigewordene Plätze zwangsläufig aufgefüllt werden müssen.  Das ist schade und wir hoffen, dass die selektive Auswahl der Aussteller weiter beibehalten werden kann. Die Halle L.O.C.K. bleibt die beste und interessanteste Halle für uns und die Bread & Butter die stärkste und aussagekräftigste Messe Europas. Wir werden ihr treu bleiben“, so Sabine Dellmuth, Regional Sales Manager Central Europe bei Aigle.

„Unser Stand auf der Bread & Butter wurde sehr gut besucht und die Resonanz auf die neue Freeman T. Porter-Kollektion ist durchweg positiv. Wir hatten eine wesentlich höhere Frequenz als letzten Sommer – hervorzuheben ist dabei die Qualität der Gespräche und das damit einhergehende, längere Verweilen der Kunden auf unserem Stand”, so Hendrik Schimmel, Country Manager D.A.CH.

Frank Walberg, Country Manager Germany bei Liu Jo, befürwortet das neue Konzept der Bread & Butter und sieht darin nur Vorteile für das italienische Brand: „Die Frequenz auf unserem Stand hat unsere Erwartungen übertroffen und war im Vergleich zur Vorsaison like for like zu 50% besser. Darüber hinaus haben wir sehr viele Neukunden-Interessenten überzeugen können. Allgemein kann ich sagen, dass wir sehr zufrieden mit der Messe waren und uns die Umstrukturierung und damit verbundene Verlegung unseres Standes sehr entgegen gekommen ist. Wir können das nur befürworten und hoffen, dass die Bread & Butter diesen eingeschlagenen Weg weiter gehen wird!“

„Die Bread & Butter lief sehr gut, speziell die ersten beiden Messetage und bleibt die modische Leitmesse. Die Frequenz war auf dem Vorjahresniveau, Tag 1 und 2 sehr stark, der 3. war schwächer. Alle wichtigen Kunden und zudem viele Neukunden waren da. Und zur Umstrukturierung der Hallen gab es nach einer kurzen Eingewöhnungsphase nur positives Feedback; prinzipiell sind solche Veränderungen nötig, um wieder frischen Wind hinein zu bringen“, so Uwe Käthler, Sales Manager Deutschland, Niederland und Slowenien, Sorel.

„Die Messe war ganz fantastisch. Unser neuer Stand war in der neu strukturierten Urban Base bestens aufgehoben; das Umfeld war perfekt. Auch bedingt durch die Lage unseres Standes konnte man uns nicht übersehen und die Frequenz und Qualität der Besucher war wie in jedem Jahr super. Die Umstrukturierung der Bread & Butter generell ist nachvollziehbar und sinnvoll. Es geht ja um die ‚Bold and brave Brands’, die sich die Bread & Butter in diesem Jahr als Leitfaden darüber geschrieben hatte. Karl-Heinz Müller hat zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung getroffen und aus der Messe wieder eine Tradeshow for Selected Brands gemacht“, so Conny Stöckl, Marketing Manager Germany & Austria, Lacoste Footwear.

„Die Bread & Butter war ein großer Erfolg für Hüftgold Berlin. Der neue Hallenaufbau ist sehr gut gelungen. Die Urban Base hat sich zu einer großen Allee entwickelt, welche neugierig macht und zum Bummeln einlädt. Wir hatten sehr viele qualitativ hochwertige Kunden, die sich positiv über die entspanntere Atmosphäre geäußert haben“, so Morten Naumann, Managing Director der Tradewithme GmbH & Co. KG.

Ähnlich positiv resümierte Till Jagla, Senior Category Manager Style Originals / Market Central: „Kurzum die Messe war für Adidas ein voller Erfolg! Insbesondere das Feedback von Kunden, Medienpartnern und Tastemakers aus der Szene auf unsere Kollektion war überaus positiv. […] Das Feedback auf der Bread & Butter ist für uns ein Gradmesser und somit sind wir rundum zufrieden. Eine gewisse Konzentration war deutlich spürbar, dies hatte zur Folge, dass die Messe und die Stände zu jederzeit gut frequentiert waren! Hinsichtlich der Frequenz war das Adidas ‚come2gether’ das absolute Highlight. Es war eine gute Plattform für Kunden, Brands, Meinungsbildner, Künstler und Musiker sich über Markt, Mode und Gossip auszutauschen!“

FÜR DEN VOLLSTÄNDIGEN INHALT DIESER SEITE, MELDEN SIE SICH BITTE AN.

Noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt für den kostenfreien 1st-blue-Business Club.
Als Teil unserer Community erhalten Sie Zugriff auf Branchen-News, Orderinfos, Netzwerktools und den wöchentlichen B2B-Newsletter.