BBB: Der Fels in der Brandung

  /  09.07.2012

Die Aussteller der Bread & Butter ziehen ein insgesamt positives Fazit, nach dem verhaltenen Frühjahrsgeschäft sei nun der Grundstein für eine gute Orderrunde gelegt. Großes Lob erfuhr der Tempel of Denim von Exhibitors und Einkäufern.

Die vom 4. bis zum 6. Juli 2012 im Flughafen Tempelhof an den Start gegangene Bread & Butter schließt seitens der Exhibitors mit einem guten Ergebnis. Fast alle Aussteller äußerten sich in den Gesprächen mit 1st-blue positiv. „Die Bread & Butter ist wie jedes Mal eine sensationelle Plattform, die sich immer wieder neu erfindet und das auch diesmal getan hat. Wir sind stolz, uns hier präsentieren zu können und sind in eine hervorragende neue Orderrunde gestartet. Insbesondere die Damenkollektion wurde sehr gut angenommen und die allgemeine Krise in der Branche scheint so gut wie vorbei zu sein“, so Conny Stöckl, Marketing Managerin von Lacoste Footwear. 

„Wir lieben Berlin und die Resonanz auf der Bread & Butter ist super. Mavi gehört hierher und wir sind sehr zufrieden“, freut sich auch Serdar Mazmanoglu, Vorstand Wholesale von Mavi Jeans Deutschland. 

„Für Cross war es eine gute Messe. Wir haben wichtige Gespräche geführt, mit bestehenden Kunden, konnten aber auch einige neue dazu gewinnen. Freitag war es etwas ruhiger, aber das ist am letzten Tag ja immer so“, berichtet Ersin Binicioglu, Geschäftsführer von Cross Jeanswear. 

„Das Feedback, die Frequenz und auch die Qualität der Besucher waren sehr gut. Wir haben viele Termine mit Kunden vereinbart und konnten tolle Kontakte knüpfen. Antony Morato geht in Deutschland jetzt in die vierte Saison und auf der Bread & Butter haben wir die Möglichkeit, noch mehr Aufmerksamkeit auf uns zu lenken“, so Alessandro Menegon, Managing Director Austria/Germany des Labels.  

Kay Hoffmann, Head of Marketing and Communication bei Joop: „Wir haben die ehemalige Presselounge als Standplatz gewählt, weil wir verdeutlichen wollen, dass Joop! einfach über allem steht – eine Designmarke, die für alle erreichbar ist und immer einen Ticken mehr hat und ist, als die anderen. Die Bread & Butter Berlin ist für uns ein emotionales Highlight - hier können wir den Lifestyle unserer starken Marke durch einen starken Auftritt vermitteln.“

Jorgen Christensen, Sales Director bei Frontier of Quebec, Ichi, Blend: „Bei der diesjährigen Bread & Butter gab es zwar etwas weniger Verkehr als bisher, dafür war das Publikum viel interessanter und lukrativer als im Vorjahr.“

Auch der neue Bereich Tempel of Denim in der Denim Base stieß auf durchweg positive Resonanz, wie in den Gesprächen mit 1st-blue deutlich wurde. „K.O.I. ist jetzt zum dritten Mal auf der Bread & Butter und wir freuen uns, diesmal im Tempel of Denim zu sein. Dieser neue Bereich ist sehr schön aufgemacht und tolle Marken präsentieren sich hier. Auch die Denim Religion Show war eine kreative Idee und hat die Leute hier her gelockt. Wir sind durchweg zufrieden“, erklärt Tony Tonnaer, „King of Ideas“ beim Label K.O.I. 

Coco Klinkert, Produktmanagerin bei Patrick Mohr: „Patrick Mohr zeigt sich zum ersten Mal auf der Bread & Butter, unser Stand hier ist viel größer als auf den anderen Messen, auf denen wir uns präsentiert haben, dementsprechend sind auch die Erwartungen hoch. Im Vorfeld haben wir vor allem auf neue Kunden und internationale Aufmerksamkeit gehofft, beides ist eingetroffen.“

Ai Cadosch, Distributeur Joe’s: „Der Tempel of Denim war der Grund für unsere kurzfristige Teilnahme an der Bread & Butter. Wir freuen uns in der Halle nur mit Denim Brands zusammen zu arbeiten. Für uns ist nun klar, dass wir beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder kommen möchten und zwar in den Tempel of Denim. Auch wenn der Besucherandrang in diesem Jahr nicht ganz so hoch war, liegt es allein an uns, mehr Leute hierher zu locken, die Voraussetzungen sind bestens und die Produkte sind gut.“

Cristina Cotterchio, Projektmanagerin Sweet Years: „Die Denim Religion-Show war eine unglaubliche Inspiration für uns. Die Models waren sehr gut gewählt und es ist überhaupt kein Problem, dass die Kollektionen eine untergeordnete Reihe spielten, weil die Show eine tolle Message zum Ausdruck brachte. Im Winter werden wir auf jeden Fall wieder dabei sein, die Bread & Butter ist einfach die größte und beste Messe, es ist so einfach hier, mit den Leuten in Kontakt zu treten.“

Marco Stein, Country Manager 7 for all Mankind, erzählt: „Das Konzept ist sehr gut und auch der Aufbau ist gelungen. Die Kunden fanden nur teilweise die Modenschau ein wenig störend, da durch die Lautstärke die Gespräche behindert wurden. Auch der Aussteller-Mix könnte noch ein wenig verbessert werden. Aber es war insgesamt ein ziemlich guter Start für den Tempel of Denim.“

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