Fast 5.000 Produkte konnten bisher zollfrei aus Bangladesch in die Vereinigten Staaten eingeführt werden, nun hat US-Präsident Barack Obama dem südostasiatischen Land die Zollfreiheit entzogen. Seine Entscheidung begründete er damit, dass die bangladeschische Regierung keine Schritte unternommen habe, um international anerkannte Arbeiterrechte umzusetzen.
Die Aussetzungen von Handelserleichterungen stößt im Außenministerium des Landes auf Entsetzen, insbesondere deshalb, da man nach dem Fabrikeinsturz in Dhaka, bei dem erst vor wenigen Wochen mehr als 1.100 Menschen ums Leben kamen, Maßnahmen für die Verbesserung der Sicherheit und des Schutzes der Arbeiterrechte unternommen habe. So hatten über 30 Unternehmen ein internationales Brandschutz- und Gebäudesicherheitsabkommen unterzeichnet, viele Arbeiter darüber hinaus für eine Lohnerhöhung sowie bessere medizinische Unterstützung demonstriert.
Bangladesch: Zollfreiheit entzogen
/ 28.06.2013Nach den Fabrikunglücken in Bangladesch hat US-Präsident Barack Obama nun die Vergünstigungen ausgesetzt – warum?

Barack Obama
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