Bangladesch zieht Konsequenzen

  /  15.05.2014

Demonstrationen, vorübergehende Produktionsstillstände – nach den Fabrikeinstürzen in Bangladesch kam es nicht nur zu verstärkten Inspektionen…

176 Fabrikschließungen hat es laut des Verbands BGMEA (Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association) seit dem Einsturz der Produktionsstätte Rana Plaza im April 2013 bereits gegeben. Gründe dafür seien Probleme bei der Einhaltung von Bestimmungen, Betriebsprüfungen durch internationale Auftraggeber, Forderungen nach höheren Löhnen sowie der Einfluss politischer Ereignisse, erklärte Shahidullah Azim, Vizepräsident des BGMEA, gegenüber dem bangladeschischen Medium Financial Express.

Diverse Hersteller hätten nicht länger Aufträge an Betriebe vergeben wollen, die in mehrfach genutzten Gebäuden untergebracht seien. In Folge dessen sähen sich einige Besitzer gezwungen, die Fabriken zu schließen, da sie sich die Kosten nicht länger leisten könnten.

Im Rahmen des Abkommens zur Brandschutz- und Gebäudesicherheit seien verstärkt Kontrollen und Inspektionen durchgeführt worden, aus denen bislang acht Schließungen als direktes Ergebnis hervorgegangen sein sollen.

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