Bangladesch: Fabrikschließungsstopp

  /  04.06.2014

Rund ein Jahr nach den Unglücken in Bangladesch sollen die Behörden des Landes die Schließungen weiterer Fabriken verweigern – der Grund?

Die Behörden des Landes Bangladesch, wo im vergangenen Jahr allein bei dem Einsturz der Fabrik Rana Plaza rund 1.100 Menschen ums Leben kamen, sollen die Schließung weiterer Textilproduktionsstätten verweigern. Diese wurden zuvor von unabhängigen Kontrolleuren gefordert. Syed Ahmed, zuständiger Inspektor für die Sicherheit der Fabrikgebäude, gibt zu bedenken, dass dies ein „heikles“ Thema sei. Solange die Frage nach der Stärke des vor dem Jahr 2005 verbauten Betons nicht geklärt sei, wolle die Behörde keine weiteren Fabrikschließungen mehr vornehmen, begründet er die Entscheidung.

Seit April dieses Jahres hatte die Behörde nach Prüfungen externer Kontrolleure mit dem Schließungsprozess von sechs Fabriken begonnen.

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