Aus für Snipe

  /  08.03.2013

Die Footwear-Marke Snipe, die vor rund drei Jahren von Gabor übernommen wurde, wird eingestellt. Brand Manager Rudy Haslbeck, der Produkt und Marketing verantwortete, wechselt zu Birkenstock.

Gabor Footwear stellt die Schuhmarke Snipe vorerst ein, da sie nicht profitabel genug ist. Erst im Jahr 2009 hatte der Rosenheimer Schuhhersteller die weltweiten Markenrechte an dem spanischen Label aufgekauft – mit Ausnahme des spanischen Markts, der in der Hand des ehemaligen Inhabers Ernesto Segarra aus Valencia, der ein Jahr zuvor mit Snipe Konkurs anmelden musste, blieb. Damals hieß es, es sei „gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtig, unseren Kunden neue Perspektiven aufzuzeigen. Händler mit hochwertigen Marken, die den Zeitgeist treffen, werden am Ende als Gewinner dastehen.“

Snipe Brand Manager Rudy Haslbeck, der für die Bereiche Produkt und Marketing verantwortlich zeichnet, wird diese Aufgaben bis zu seinem Wechsel zu Birkenstock, der zum 1. Mai oder 1. Juni dieses Jahres vonstatten gehen wird, bis dahin weiter ausführen, erklärt er im Gespräch mit 1st-blue. Ob Gabor mit Snipe einen Relaunch wagen wird, werde von der sich entwickelnden Marktsituation abhängen.

Noch auf der GDS im September 2012 stellte die Marke mit dem „Snipe 100“ mit Unterstützung von Tim Mälzer in einer speziellen Show einen komplett kompostierbaren, nach traditioneller Machart hergestellten Schuh vor.

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