Aus für Schwab

  /  02.03.2020

Der Versandhandel unter der Marke Schwab – seit 2009 Teil der Otto Group – soll eingestellt werden. Wann es soweit ist und was das für die Beschäftigtenanzahl bedeutet…

Dr. Torge Alexander Doser

Der seit 2009 zur Otto Group gehörende Schwab Versand aus Hanau stellt zum Sommer 2020 die Versandhandelsmarke Schwab ein. Das Plussize-Konzept Sheego soll fortgeführt werden; die Modemarke Avendro steht ebenfalls vor dem Aus. Schwab-Geschäftsführer Dr. Torge Alexander Doser erklärt, dass alle bisherigen Maßnahmen, zurück in die Profitabilität zu finden, keinen nachhaltigen Erfolg hatten, weshalb man nun strukturelle Veränderungen vornehmen müsse. Von den aktuell 750 Arbeitsplätzen sollen 150 sozial verträglich abgebaut werden. 

Die Schwab Logistik soll an die Hermes Fulfilment übergehen. Das Lager Langenselbold wird künftig zusätzlich zur Hängenden Konfektion und der Sheego-Logistik zu einem 1-Mann-Handling-Standort ausgebaut und in den konzernweiten Logistikverbund integriert, so dass alle Händler der Otto Group auf die Kapazitäten zurückgreifen können. „Mit diesen Maßnahmen soll sich die Organisation auf die Kernkompetenzen der Modemarke Sheego konzentrieren. Damit wollen wir das Unternehmen Schwab wieder nachhaltig profitabel aufstellen, allerdings ist der Abbau von Arbeitsplätzen leider unumgänglich“, sagt Doser. „Wir nehmen aber unsere soziale Verantwortung als Arbeitgeber sehr ernst und haben daher mit dem Betriebsrat einen umfangreichen Sozialplan vereinbart, eine Transfergesellschaft ist u.a. Teil dieses Pakets.“

FÜR DEN VOLLSTÄNDIGEN INHALT DIESER SEITE, MELDEN SIE SICH BITTE AN.

Noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt für den kostenfreien 1st-blue-Business Club.
Als Teil unserer Community erhalten Sie Zugriff auf Branchen-News, Orderinfos, Netzwerktools und den wöchentlichen B2B-Newsletter.