ARD-Beitrag: Gabor verteidigt sich

  /  13.11.2015

In einem Beitrag der Sendung Plusminus wurden die Bedingungen bei der Lederherstellung in indischen Gerbereien kritisiert. Gabor stand am Pranger…

Den beiden Marken Gabor und Geox ist in dem Beitrag „Schicker Schuh – dreckige Produktionsbedingungen“ der ARD-Sendung Plusminus vom 11. November dieses Jahres vorgeworfen worden, Leder aus indischen Gerbereien zu beziehen, die unter unmenschlichen Bedingungen produzieren. Die Labels haben jetzt sich jetzt zu den Anklagen geäußert. 

Die Bilder aus Gerbereien, in denen unzulässige und unzumutbare Arbeits- und Umweltbedingungen gezeigt werden, stammten nicht von Gabor-Auftragnehmern, so das Unternehmen. Für die Kooperation mit den Zulieferbetrieben habe man einen seit bereits zehn Jahren bestehenden Code of Conduct entwickelt, der konkrete Verhaltens- und Vorgehensweisen zu wichtigen Menschenrechts- und Nachhaltigkeitsthemen umfasse und sich an den ILO Arbeits- und Sozialstandards orientiere. Die Einhaltung werde regelmäßig geprüft. Um den Vorwürfen dennoch nachzugehen, sollen Gabors Lieferanten nun aktuelle Nachweise über deren Unterauftragnehmer erbringen und Kontrollen durchführen – überwacht durch die Gabor-Mitarbeiter. Prüfverfahren sollen zudem künftig verstärkt werden. Auch Geox weist die Vorwürfe von sich; die Fabrik gehöre nicht zu den Lieferanten der Marke.

FÜR DEN VOLLSTÄNDIGEN INHALT DIESER SEITE, MELDEN SIE SICH BITTE AN.

Noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt für den kostenfreien 1st-blue-Business Club.
Als Teil unserer Community erhalten Sie Zugriff auf Branchen-News, Orderinfos, Netzwerktools und den wöchentlichen B2B-Newsletter.