Vorwürfe der sexuellen Belästigung, ein Rausschmiss, gefolgt von einer Einigung? So sieht derzeit die Welt von American Apparel aus. Nachdem das Unternehmen Gründer und Chef Dov Charney kürzlich von seinem Posten als CEO und Präsident aufgrund laut gewordener Vorwürfe der sexuellen Belästigung und „möglichen Fehlverhaltens“ entbunden hatte, soll dieser seine Unternehmensanteile ohne Wissen des Verwaltungsrates von 27 auf 43% aufgestockt haben. Nun seien die gegnerischen Parteien zu einer Einigung gelangt, der zu Folge fünf von sieben Mitgliedern des derzeitigen Verwaltungsrates – darunter auch Charney – American Apparel verlassen müssen. Außerdem habe die Investmentfirma Standard General eine Finanzspritze in Höhe von 25 Mio. US-Dollar (etwa 18,3 Mio. Euro) bewilligt.
Charney soll sich im Rahmen der Vereinbarung dazu verpflichtet haben, die gegen ihn eingeleitete Untersuchung nicht zu beeinflussen. Die Hintergründe für den Meinungswandel sind bis dato unklar. Standard General werde zeitnah drei neue Mitglieder für den Verwaltungsrat ernennen, zwei weitere wolle man gemeinsam mit American Apparel aussuchen.
American Apparel einigt sich mit Charney
/ 11.07.2014Das Unternehmen American Apparel scheint nach den eingeleiteten Maßnahmen zur Entlassung von Gründer Dov Charney nun selbst Opfer bringen zu müssen…

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