In zeitlicher Nähe der Weihnachtsfeiertage 2014 übt Ver.di zunehmend Druck auf den Onlineversender Amazon aus. Erstmals wird in sechs Logistikzentren an ebenso vielen Standorten zeitgleich gestreikt. Am Montag, den 15. Dezember 2014, legten die Beschäftigten in fünf Zentren in Bayern, Hessen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen die Arbeit nieder, mit heutigem Datum folgte die Belegschaft in Koblenz in Rheinland-Pfalz ihrem Beispiel. Die Tatsache, dass der Streik kurz vor den Weihnachtsfeiertagen in die „heiße Phase“ geht, werde eine zeitgerechte Lieferung der Weihnachtseinkäufe jedoch nicht gefährden.
So werden deutschen Konsumenten aus den Logistikzentren im benachbarten Polen sowie aus der Tschechischen Republik beliefert, wo der Konzern aktuell drei Versandlager unterhält. Die zentrale Lage Polens in Europa habe bei der Standortwahl eine entscheidende Rolle gespielt. Mit einem Netzwerk aus europaweit insgesamt 28 Logistikzentren sei man entsprechend gerüstet, sodass das Unternehmen trotz Arbeitsniederlegung in Deutschland für eine pünktliche Lieferung sorgen wolle.
Amazon mit Versandunterstützung
/ 16.12.2014An gleich sechs Amazon-Logistikstandorten wird derzeit gestreikt – das Weihnachtsgeschäft sei jedoch nicht in Gefahr, denn Hilfe kommt aus dem Umland…

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