Agentur Ultra OOH goes green

  /  09.11.2020

Die Agentur Ultra will grüne Maßstäbe setzen und zeigen, wie nachhaltige Werbe-Maßnahmen ohne CO2 umgesetzt werden können, bei maximaler Werbewirkung...

Die Berliner Agentur Ultra OOH will im Bereich Out-of-Home zeigen, wie Werbemittel nachhaltig neu gedacht und konzipiert werden können. Mit klimaneutralen Produkten und Werbemaßnamen möchte die Agentur in der Außenwerbung und im Bereich Ambient Media überzeugen und maximale Werbewirkung mit minimalem CO2-Fußabdruck erreichen. Dabei werden zwei Ansätze zu mehr Nachhaltigkeit fokussiert: Reduktion und Kompensation. Das Unternehmen trennte sich von Werbemitteln, wie den Coffee-to-go-Cups, mit denen die Firma vor knapp zehn Jahren als vormals Coffee Ad startete, und stellt das gesamte Produktportfolio sukzessive auf klimaneutral um. Das bedeutet zum einen den Einsatz von Werbemitteln aus ressourcenschonenden Materialien, wie z.B. Recyclingpapier, zum anderen die Kompensation von CO2 durch die Unterstützung von Klimaprojekten, u.a. in Zusammenarbeit mit ClimatePartner. 

Bereits die Hälfte des Portfolios ist laut eigenen Angaben auf Grün umgestellt, verschiedene neue Produkte sind schon im Einsatz oder in der Entwicklung. Die ersten Kampagnen wurden mit den neuen grünen Produkten realisiert. So wurden beispielsweise für die Kampagne des Kunden Denn‘s Biomarkt ausschließlich Greenpack-Akkus verwendet, für Hornbach wurden Seedbombs in recyceltem und recycelfähigem Karton unter die Leute gebracht und für Gravis war zuletzt ein LED-Bike im Einsatz.

Die intern neu geschaffene Position des Chief Green Officers, besetzt mit Fanny Bodin, seit 2018 im Unternehmen, soll für eine konsequent nachhaltige Weiterentwicklung der Prozesse sorgen und die Suche nach innovativen Materialien und Dienstleistern vorantreiben. Alle Werbeaktionen sollen innerhalb von sechs Monaten in einer klimaneutralen Ausführung verfügbar sein; binnen zwölf Monaten sollen alle Werbemittel nur noch als grüne Variante angeboten werden. Eine Befragung von Ultra habe gezeigt, dass nachhaltige Werbeplanung für über 80% der Unternehmen bereits ein wichtiges Thema sei; fast 90 % seien zudem bereit, zusätzliche Kosten dafür zu tragen. Besonders die Vermeidung von Plastik und Müll sei den Firmen wichtig. Für 2021 seien nachhaltige Werbemaßnahmen bei knapp der Hälfte bereits extra budgetiert.

„Die Umstellung auf Grün endet nicht bei unserem Portfolio, sondern zieht auch grundsätzliche Umstellungen in unserem Büro nach sich: von der Leitungswasseraufbereitung über Ökostrom und einer Smart-Home-Lösung für die Wärme und Stromeinsparung bis hin zu einem generell schonenden Umgang mit Ressourcen“, erklärt Vian Feldhusen, Gründerin und Geschäftsführerin. „Wir möchten mit gutem Beispiel vorangehen und hoffen, dass uns viele Mitbewerber folgen.“ Und weiter: „Natürlich können Kritiker sagen, dass eine OOH-Agentur per se nicht umweltfreundlich sein kann. Aber was ist die Alternative? Einfach so weitermachen wie bisher? Aus vollster Überzeugung und Verpflichtung dem Planeten und unseren Kindern gegenüber, sehen auch wir uns in der Verantwortung, konsequent an umweltfreundlichen Lösungen zu arbeiten und Vorbild zu sein. Jeder kann etwas tun. Man muss einfach damit anfangen.“

Besonders die genaue Zielgruppenidentifikation und Conversation Rates bis zu 18% zeichnen die Agentur im Bereich für vertriebsunterstützende Kommunikation aus. Kampagnen im Modebereich wurden bereits umgesetzt mit Marken und Unternehmen wie Adidas, Reebok, Under Armour, Uniqlo, Vagabond und Zalando.

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