A&F erneut unter Anklage

  /  16.09.2013

Seit einigen Wochen steht Abercrombie & Fitch unter Beschuss, seine Mitarbeiter nicht angemessen zu behandeln, nicht die erste darunter klagt…

Der amerikanische Modekonzern Abercrombie & Fitch hat im aktuellsten Rechtsstreit um das Tragen eines Kopftuches eine Niederlage hinnehmen müssen, entschied eine Bundesrichterin in Kalifornien. Die Marke wurde von einer ehemaligen Angestellten verklagt, da man ihr wegen des Tragens eines Kopftuches während der Arbeitszeit im Jahr 2010 gekündigt hatte. Die Organisation Equal Employment Opportunity Commission (EEOC) war anschließend im Namen der Muslimin vor Gericht gezogen, den Vorwurf der Diskriminierung wies A&F jedoch zurück und soll damit argumentiert haben, dass Regeln über das Aussehen für den Erfolg des Geschäftsmodells wichtig seien.

Das Unternehmen, zu dem auch die Tochterfirma Hollister gehört, steht seit geraumer Zeit in der Kritik, Mitarbeiter auf verschiedenste Art und Weise unangemessen zu behandeln und sorgte damit für Negativschlagzeilen. Das hat sich scheinbar auch auf den Umsatz ausgewirkt, so verringerte sich dieser um knapp 10% auf 954,7 Mio. Dollar, der Gewinn im zweiten Geschäftsquartal fiel ebenfalls um ein Drittel auf knapp 11,4 Mio. Dollar.

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