Die Insolvenz der Steilmann SE betrifft die Adler Modemärkte laut Chef Lothar Schäfer nicht, einzelne Standorte der zu Steilmann gehörenden Boecker-Modehäuser würden aber gut ins Filialnetz passen, erklärte dieser nun gegenüber der Wirtschaftswoche. Außerdem verkaufe sich die Marke Steilmann in den Adler-Stores gut, weshalb die Rechte an dem Label interessant seien. Wichtig sei aber vor allem, dass das Unternehmen weiterhin Ware von Steilmann bekomme. Man wolle Kunde bleiben und hoffe, dass Steilmann im Ganzen übernommen wird. Zu den potenziellen Investoren sollen derzeit auch die Mitgesellschafter der Beschaffungstochter NTS gehören.
Adler will in Zukunft durch kleinere Übernahmen den Umsatz ankurbeln, denkbar wäre aber auch eine größere mit einem dreistelligen Millionen-Umsatz, heißt es. Finale Verhandlungen gibt es derzeit laut Schäfer aber nicht.
Steilmann und der Finanzinvestor Equinox halten zusammen 53% an Adler.
