Adidas will Aktionäre zufriedenstellen

  /  01.10.2014

Mit einem Rückkaufprogramm will Adidas neuen Wert für die Aktionäre schaffen. Bis zu 1,5 Mrd. Euro sollen so an diese zurückgegeben werden…

Adidas will die Stimmung der Aktionäre mit einem milliardenschweren Shareholder-Return-Programm verbessern. Mit Zustimmung des Aufsichtsrats hat der Vorstand des Unternehmens beschlossen, in den nächsten drei Jahren, beginnend im vierten Quartal 2014, durch Aktienrückkäufe bis zu insgesamt 1,5 Mrd. Euro an die Aktionäre zurückzugeben. Darüber hinaus bestätigte die Adidas AG ihre Dividendenpolitik, die vorsieht, jährlich zwischen 20% und 40% des auf Anteilseigner entfallenden Gewinns auszuschütten.

„Das heute bekannt gegebene Shareholder-Return-Programm unterstreicht unser hohes Vertrauen in die Cash-Generierung und das Wachstumspotenzial unseres Konzerns“, sagte Robin J. Stalker, Finanzvorstand des Konzerns. „Wir halten unsere Aktien derzeit für deutlich unterbewertet, was uns eine hervorragende Gelegenheit bietet, unsere Kapitalkosten zu optimieren, Barmittel einzusetzen und weiteren Wert für unsere Aktionäre zu schaffen.“

Erst kürzlich hatte Adidas die Umsatz- und Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr gesenkt und für 2014 einen Anstieg des währungsbereinigten Umsatzes im mittleren bis hohen einstelligen Bereich vorausgesagt; die bisherige Prognose lag im hohen einstelligen Bereich. Der auf Anteilseigner entfallende Gewinn wird bei etwa 650 Mio. Euro liegen, zuvor war man von 830 Mio. bis 930 Mio. Euro ausgegangen. Die Ursachen sollen vor allem auf dem russischen Markt sowie im Golf-Geschäft liegen. 

FÜR DEN VOLLSTÄNDIGEN INHALT DIESER SEITE, MELDEN SIE SICH BITTE AN.

Noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt für den kostenfreien 1st-blue-Business Club.
Als Teil unserer Community erhalten Sie Zugriff auf Branchen-News, Orderinfos, Netzwerktools und den wöchentlichen B2B-Newsletter.