Die Adidas Gruppe hat anlässlich einer Investorenveranstaltung Einzelheiten zu den strategischen Zielsetzungen im Rahmen des Anfang dieses Jahres vorgestellten Geschäftsplans „Creating the New“ für die drei Kategorien Fußball, Running und Originals festgelegt. Das Fußballgeschäft soll zwischen 2015 und 2020 währungsbereinigt jährlich durchschnittlich im mittleren einstelligen Bereich gesteigert werden- mit Fokus auf dem weiteren Ausbau des Schuhsegments. Veranstaltungen und die Etablierung eines Influencer-Networks sollen die Markentreue stärken und eine intensivere Interaktion mit den Konsumenten ermöglichen.
Mit Adidas Running soll der währungsbereinigte Umsatz bis 2020 verdoppelt werden. Ziel ist es, den Konsumenten das Prinzip „Energy Running“ näher zu bringen, mit Hilfe eines ganzheitlichen Ansatzes, der sowohl das Produktrepertoire betrifft als auch die Läufer selbst, mit lokalen Lauf-Communities und -Aktivitäten. Ein besonderes Augenmerk soll auf dem nordamerikanischen Markt liegen, wo man zwei Creation Hubs etablieren will. Zudem werden neben Boston auch in Los Angeles und New York City Runbases eröffnet.
Für Adidas Originals wird bis 2020 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum in Höhe von 50% erwartet. Dabei zielt das Label darauf ab, bis zu diesem Zeitpunkt auf jedem Markt die einflussreichste Sportswear-Marke in der Street-Kultur zu werden. Das Sub-Brand will das Geschäft vorantreiben, indem es den Fokus auf globale Schuhkonzepte wie Stan Smith, Superstar, ZX Flux und Tubular richtet. Bis 2018 sollen diese den Großteil des Gesamtumsatzes ausmachen. Darüber hinaus will Adidas Originals das Geschäft mit wichtigen Sneaker-Händlern sowie das eigene Einzelhandelsgeschäft deutlich ausbauen – mit der Eröffnung neuer Flagship-Stores in über 30 Städten.
Der Adidas Konzern erwartet, Umsatz und Gewinn in den nächsten fünf Jahren deutlich zu steigern. Der währungsbereinigte Konzernumsatz soll bis 2020 gegenüber den prognostizierten Ergebnissen für das Jahr 2015 jährlich durchschnittlich im hohen einstelligen Bereich wachsen. Der Konzerngewinn wird den Erwartungen zufolge deutlich schneller wachsen als der Umsatz und in jedem der nächsten fünf Jahre um durchschnittlich etwa 15% zulegen.
