Die Adidas Gruppe macht gemeinsame Sache mit Parley for the Oceans. Die Organisation will ein Bewusstsein für die Ozeane und dafür, wie leicht ihr Gleichgewicht gestört werden kann, schaffen und der Zerstörung der Gewässer Einhalt gebieten. Gemeinsam mit der Marke ist nun ein langfristiges Partnerschaftsprogramm geplant, das auf den Säulen Kommunikation und Aufklärung, Forschung und Innovation sowie direkten Maßnahmen gegen die Verschmutzung mit Plastikabfällen aufbaut. Die Kooperation soll unter anderem die Herstellung innovativer Produkte und die Integration von Materialien aus Meeresplastikabfall in das Adidas-Sortiment ab 2016 beschleunigen.
Cyrill Gutsch, Gründer von Parley for the Oceans: „Gemeinsam werden wir uns nicht nur darauf konzentrieren, die nächste Generation an Designkonzepten, Technologien, Materialien und Produkten zu kreieren. Wir werden auch Konsumenten, Sportler, Künstler, Designer, Schauspieler, Musiker, Wissenschaftler und Umweltschützer mit ins Boot holen, damit sie ebenfalls ihre Stimmen erheben und sich beim Schutz der Ozeane einbringen können.“ Als erste Maßnahme hat die Adidas Gruppe beschlossen, in den eigenen Einzelhandelsgeschäften keine Plastiktüten mehr zu verwenden.
Das Unternehmen hat gerade den 15. Nachhaltigkeitsbericht 2014 veröffentlicht. Unter anderem erweitert das Label mit der Frühjahr/Sommer-Kollektion 2016 die wassersparende Produktion von DryDye Stoffen vom Textilsortiment auf den Bereich Schuhe. In 2014 wurde zudem das Ziel, 25% nachhaltige Baumwolle zu verwenden, mit 30% übertroffen. Die Adidas Gruppe präsentierte das erste grüne Einzelhandelskonzept im HomeCourt Store in Nürnberg und ist darüber hinaus eine Partnerschaft mit Bluesign technologies eingegangen – mit dem Ziel, das Chemikalienmanagement weiter zu verbessern.
