Im Geschäftsjahr 2013 legte der Konzernumsatz der Adidas Group unter anderem aufgrund von Zuwächsen im Einzelhandelssegment währungsbereinigt um 3% zu. Der währungsbereinigte Umsatz im Großhandelssegment blieb stabil gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung des Konzernumsatzes insgesamt lag allerdings unter der ursprünglichen Prognose von einem Anstieg im mittleren einstelligen Bereich, da sich Währungseffekte negativ auf die Umsatzerlöse in Euro auswirkten. So sank dieser um 3% auf 14,49 Mrd. Euro (2012: 14,88 Mrd. Euro). „Währungseffekte haben uns allein im vierten Quartal 9 Prozentpunkte unseres Umsatzes gekostet“, kommentiert Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender des Adidas Konzerns, der gerade seinen Vertrag bei dem Unternehmen bis 2017 verlängert hat.
Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 787 Mio. Euro und somit um 49%. Allerdings hatte das Unternehmen ein Ergebnis von 820 Mio. bis 850 Mio. Euro prognostiziert. Ohne die Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte erhöhte sich der auf Anteilseigner entfallende Gewinn von 791 Mio. auf 839 Mio. Euro.
Für 2014 erwartet Adidas währungsbereinigt ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich. Vor allem Sportereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien, deren offizieller Partner das Unternehmen ist, dürften sich positiv auf den Konzernumsatz auswirken. Der auf Anteilseigner entfallende Gewinn soll 2014 laut Adidas voraussichtlich zwischen 830 Mio. und 930 Mio. Euro liegen.
Adidas kämpft mit Währungseffekten
/ 05.03.2014Die Adidas Group konnte den Gewinn in 2013 steigern; aufgrund von Währungseffekten blieb man aber hinter den Erwartungen zurück…

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