Adidas Gruppe verkauft Rockport

  /  23.01.2015

Adidas trennt sich von dem Schuh-Label Rockport. Den Kaufpreis von 280 Mio. US-Dollar zahlt eine neu gegründete Gesellschaft…

Die Adidas Gruppe verkauft die Schuhmarke Rockport an eine von Berkshire Partners und New Balance neu gegründete Gesellschaft. Eine feste Vereinbarung wurde bereits unterzeichnet. Der Großteil des Kaufpreises in Höhe von insgesamt 280 Mio. US-Dollar wird in bar gezahlt; die restliche Zahlung erfolgt durch die Begleichung von Schuldverschreibungen. Die Transaktion gilt vorbehaltlich der üblichen Closing-Bedingungen und wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2015 abgeschlossen sein. „Die Marke Rockport hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Unser Fokus liegt jedoch ganz klar auf Sport. Mit unserem Markenportfolio wollen wir Athleten ermöglichen, ihr Bestes zu geben, und Konsumenten inspirieren, ein aktives Leben zu führen. Für diese Strategie ist der Geschäftsbereich Lederschuhe nicht wesentlich. Durch den Verkauf von Rockport können wir Komplexität reduzieren und unsere Konsumenten mit den Marken Adidas, Reebok und TaylorMade noch gezielter ansprechen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Herbert Hainer.

Die Transaktion wird sich mit einem nicht-operativen Betrag im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich negativ auf die Gewinn- und Verlust-Rechnung der Adidas Gruppe auswirken. Basierend auf den vorläufigen, nicht testierten Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2014 und ohne die Auswirkungen der Veräußerung des Rockport-Geschäftssegments ist der währungsbereinigte Konzernumsatz 2014 um 6% gestiegen. In Euro erhöhte sich der Umsatz um 2% auf 14,8 Mrd. Euro (2013: 14,5 Mrd. Euro). Der auf Anteilseigner entfallende Gewinn erreichte das Ziel von etwa 650 Mio. Euro. Der währungsbereinigte Umsatz von Adidas ist in 2014 um 11% gestiegen, Reebok hat das Jahr mit einem währungsbereinigten Wachstum von 5% beendet. Die endgültigen Zahlen folgen am 5. März 2015.

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