Die Adidas Gruppe verzeichnet nach den ersten neun Monaten eine positive Bilanz. Nach Marken betrachtet stieg der währungsbereinigte Umsatz von Adidas im dritten Quartal um 10%, Tochterfirma Reebok hingegen verbucht quartalsbezogen einen Rückgang von 25%, der Konzernumsatz wächst jedoch im dritten Quartal währungsbereinigt um 4%. Die Reebok-Ergebnisse sind laut Unternehmen vor allem dem Wegfall von Lizenzumsatzerlösen aus dem Vorjahr sowie den negativen Effekten im Zusammenhang mit der Reebok India Company geschuldet. Nach den ersten neun Monaten kann das Unternehmen jedoch ein währungsbereinigtes Konzernumsatzwachstum von 8% verzeichnen und liegt mit 11,514 Mrd. Euro um 14% über dem Vorjahresniveau (10,081 Mrd. Euro).
Dies ist nach eigenen Angaben des Unternehmens auf die Zuwächse im Einzelhandelssegment und in den anderen Geschäftssegmenten zurückzuführen. Im Großhandel steigt der währungsbereinigte Umsatz um 4%, im Einzelhandel um 9% sowie in anderen Geschäftssegmenten um 20%. Damit liegt der Konzernumsatz nach den ersten neun Monaten in allen Regionen über dem Vorjahresniveau.
Die Adidas Group passt die Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2012 an und verringert diese von erwarteten 10% auf einen hohen einstelligen Prozentsatz. Diese Anpassung steht im Zusammenhang mit der Erwartung niedrigerer Umsatzerlöse bei Reebok und Rockport als ursprünglich prognostiziert sowie mit negativen Auswirkungen aufgrund des Lockouts in der National Hockey League (NHL).
