Zusammen mit Partnern unterschiedlicher Branchen und unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums arbeitet Adidas derzeit an einem Projekt namens „Speedfactory“. Hierbei geht es um neue Technologien zur Herstellung und Finanzierung von Produkten auch außerhalb von den bis dato wichtigsten Fertigungsstätten wie China oder Bangladesch. „Wir befinden uns noch in einem frühen Stadium“, erklärt Katja Schreiber, Director Corporate Communication von Adidas, im Gespräch mit 1st-blue. „Zurzeit gibt es keine definitiven Pläne, sich mit der Produktion aus derlei Ländern zurück zu ziehen.“
Während der Forschungsphase wolle man Fragen wie „Wie könnte die Produktion der Zukunft aussehen? Welche nachhaltigeren Prozesse könnte man entwickeln? Wie kann man aus den Herstellungsabläufen anderer Branchen profitieren?“ auf den Grund gehen. Unter der Leitung von Senior Innovation Director Adidas Gerd Manz stehen demnach zentrale Punkte wie die Vernetzung modernster Informationstechnologie mit Fertigungsprozessen sowie die Reduzierung von Umweltbelastungen auf der Agenda. Langfristig ginge es aber auch darum, unabhängiger von den Arbeitskosten zu produzieren und insgesamt flexibler zu werden.
Adidas entwickelt Produktionsalternativen
/ 20.02.2014Wie sollen neue Technologien die Produktherstellung revolutionieren und nachhaltigere Entstehungsprozesse ermöglichen? Adidas forscht unter dem Namen…

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