Adidas bestätigt Route 2015-Ziele

  /  04.12.2013

Vor allem mit zwei Segmenten will Adidas die bis 2015 gesetzten Ziele realisieren. 2014 folgen unter anderem neue Store-Konzepte und Openings…

Die Adidas Gruppe hat ihre Ziele des Route 2015-Geschäftsplans, der unter anderem einen Umsatz in Höhe von 17 Mrd. Euro vorsieht, bestätigt, wobei Running und Fußball wichtige Umsatztreiber sein sollen. „Wir haben seit der Einführung unseres Geschäftsplans [Anm. d. Red.: im Jahr 2010] in einigen Bereichen enorme Fortschritte gemacht. Wir haben das Wachstum in wichtigen Kategorien vorangetrieben, Verbesserungen bei der Profitabilität erzielt und unser Betriebskapital mit strikter Disziplin gemanagt“, kommentiert Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der Adidas Gruppe. „Ziel unseres strategischen Geschäftsplans ist es, das Unternehmen für langfristiges Wachstum und nachhaltigen Erfolg aufzustellen.“
 
„Innovation bleibt für uns der Schlüssel zum Erfolg. […] Wir werden uns insbesondere auf die Einführung der erfolgreichen Boost Technologie in weiteren Kategorien fokussieren. Bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien werden wir die besten Spieler und Mannschaften mit innovativen Produkten unterstützen. Dazu zählt z. B. der Adidas Brazuca, der offizielle Spielball der WM, der heute Abend in Brasilien vorgestellt wird“, so Hainer weiter.

Im Januar 2014 wird zudem das Sport Performance-Einzelhandelskonzept „Home Court“ in Peking vorgestellt. Gleichzeitig wird Adidas Originals das „Neighbourhood“-Konzept launchen, das in 31 Städten, darunter New York, Shanghai, Paris und Moskau, umgesetzt wird. Der erste Flagship-Store wird in Berlin eröffnet, dort, wo sich aktuell der Originals-Shop befindet. Darüber sind im kommenden Jahr hierzulande sechs sowie in Polen und der Tschechischen Republik jeweils fünf Adidas Neo-Stores geplant.
 
Für 2013 prognostiziert die Adidas Gruppe ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich. Das Ergebnis je Aktie soll um 4% bis 7% auf einen Wert zwischen 3,92 Euro und 4,06 Euro steigen, was einem auf Anteilseigner entfallenden Konzerngewinn von 820 Mio. bis 850 Mio. Euro entspricht.

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