Abercrombie & Fitch verliert Rechtsstreit

  /  02.06.2015

Religiöse Diskriminierung lautete der Vorwurf einer Muslimin, die für einen Arbeitsplatz bei Abercrombie & Fitch abgelehnt wurde. Der Gerichtshof gab ihr Recht…

Abercrombie & Fitch musste eine Niederlage im Rechtsstreit mit einer jungen Muslimin hinnehmen. Im Jahr 2008 hatte sich selbige als Verkäuferin bei dem amerikanischen Unternehmen beworben, wurde jedoch – nach eigener Vermutung – aufgrund ihrer religiösen Zugehörigkeit abgelehnt. Dieser Umstand bewog die damals 17-Jährige dazu, gegen Abercrombie & Fitch eine Klage wegen religiöser Diskriminierung einzureichen. Unterstützt wurde sie dabei von der US-Behörde für gleiche Chancen in der Arbeitswelt (EEOC) – das am 1. Juni 2015 gefällte Urteil des obersten Gerichtshofes fiel mit acht zu eins Richterstimmen zu ihren Gunsten aus.

In erster Instanz soll ihr eine Entschädigung von 20.000 US-Dollar (18.200 Euro) zugestanden haben. Das Urteil war zunächst durch das Berufungsgericht aufgehoben, in letzter Instanz jedoch nun bestätigt worden.

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