Abercrombie & Fitch wächst im Ausland nach wie vor stark, während das Unternehmen die Erwartungen auf dem Heimatmarkt nicht mehr durchgehend erfüllen kann. Insbesondere das letzte Quartal des vergangenen Geschäftsjahres lief für den Konzern nicht zufriedenstellend. Während im Ausland zwar ein Umsatzplus von 62% auf 366,6 Mio. US-Dollar verzeichnet werden konnte, waren es auf dem Heimatmarkt nur 4% und somit 962,2 Mio. US-Dollar. Aufgrund von Wertberichtigungen und 71 Store-Schließungen in den United States sank der Nettogewinn von 92,6 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum auf 19,6 Mio. US-Dollar.
Im Ende Januar 2012 abgeschlossenen Geschäftsjahr kann Abercrombie & Fitch insgesamt einen Nettoumsatz von 4,16 Mrd. US-Dollar und somit ein Plus von 20% im Vergleich zum Vorjahr verbuchen. In den USA verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 3,11 Mrd. US-Dollar, was einem Plus von 10% entspricht, während der Umsatz international um 63% auf 1,05 Mrd. US-Dollar gestiegen ist. Beim Jahresüberschuss muss das Unternehmen Einbußen von 15% auf 127,7 Mio. US-Dollar gegenüber dem Vorjahr hinnehmen.
Für das gerade begonnene Geschäftsjahr plant der Konzern, das umsatzstarke Auslandsgeschäft weiter zu fokussieren und so unter anderem Abercrombie & Fitch-Flagship-Stores in Hamburg, München, Hongkong, Dublin und Amsterdam sowie international rund 40 Hollister-Shops zu eröffnen. Insgesamt sollen etwa 400 Mio. US-Dollar investiert werden.
Abercrombie & Fitch mit Einbußen
/ 16.02.2012International kann Abercrombie & Fitch weiterhin ein starkes Wachstum verzeichnen, auf dem nordamerikanischen Heimatmarkt muss der Konzern hingegen leichte Einbußen hinnehmen. Dennoch startet das Unternehmen optimistisch ins neue Geschäftsjahr.

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