Der österreichische Unternehmer René Benko war am 15. Oktober zu zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden, in einem zweiten Prozess vor dem Landesgericht Innsbruck im Dezember 2025 folgte nun eine Bewährungsstrafe von 15 Monaten. Der Vorwurf im Rahmen seiner Insolvenz als Einzelunternehmer: Er und seine Frau Nathalie Benko sollen 120.000 Euro Bargeld und Vermögenswerte u.a. in Form von elf Uhren im Wert von knapp 250.000 Euro vor den Gläubigern versteckt haben. Den Kauf des entsprechenden Tresors, der bei Verwandten von Nathalie Benko aufgestellt wurde, sei von ihr organisiert worden. Benkos Anwalt, Nobert Wess, argumentierte laut Medienberichten, die Vorwürfe seien nicht belegt und „Hokuspokus“. Nathalie Benko wurde freigesprochen.
Benko will jeweils vier der Uhren zu Weihnachten 2021 seinen Söhnen im Alter von zu dieser Zeit sechs und elf Jahren geschenkt haben. Auf Weihnachtsfotos sei davon allerdings nichts zu sehen gewesen. Insolvenzverwalter Andreas Grabenweger verwies auf Ungereimtheiten beim Vermögensverzeichnis. Laut Medienberichten sagte er in seiner Zeugenaussage, es sei ihm noch nie passiert, dass ein Schuldner erkläre, gar kein Bargeld zu haben. Zudem hatte Benko ihm als „wertvolle Uhrensammlung“, von der zuvor die Rede gewesen sei, nur drei Uhren präsentiert.
Benko sitzt seit Januar dieses Jahres in Untersuchungshaft. Das erste Urteil gegen den Ex-Milliardär ist noch nicht rechtskräftig.
Zweite Strafe für René Benko
/ 11.12.2025René Benko wurde im Oktober zu zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, in einem weiteren Prozess folgte nun eine 15-monatige Bewährungsstrafe. Seine Frau…

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