Die Ploucquet Gruppe, zu der auch die Sympatex Technologies GmbH gehört, steht unter neuer Führung und wird künftig ohne die bisherigen Geschäftsführer Thomas Baierlein und Udo von Reinersdorff agieren. Die Position des Sprechers der Geschäftsführung besetzt ab sofort Michael Kamm. Der 50-Jährige zeichnet für die Bereiche Vertrieb und Marketing sowie Entwicklung und Produktion verantwortlich. Der diplomierte Betriebswissenschaftler blickt auf über 20 Jahre Erfahrungen als Manager und selbständiger Unternehmer in der Textil-, Sport- und Konsumgüterbranche zurück, unter anderem bei der Etienne Aigner AG.
Als kaufmännischer Geschäftsführer übernimmt Richard Lohner ab sofort die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling, Einkauf, Personal und Logistik aller Gesellschaften der Ploucquet Gruppe. Der 46-Jährige war zwischen 1991 und 2008 bei der Escada AG in verschiedenen Positionen tätig, zuletzt als Finance Director des Textil-Konzerns. Seit 2008 war er Finanzvorstand der Bäumeler AG, wo er 2009 die Geschäftsführung der Bäumler Fashion GmbH übernommen hat.
„Mit Michael Kamm und Richard Lohner konnte die Ploucquet Gruppe zwei fachlich wie persönlich hoch qualifizierte Manager gewinnen, die sich einen hervorragenden Ruf als Marken- und Textilexperten und sanierungserfahrene Manager erworben haben“, kommentiert Alexander von Mellenthin, Geschäftsführer von Annex Capial, neben Morgan Stanley Eigner der Plocquet Gruppe. „Durch die Neuordnung der Führung haben die Gesellschafter volles Vertrauen, dass die Ploucquet-Gruppe künftig über alle Voraussetzungen verfügt, um die vor ihr liegenden Chancen in den Bereichen Sympatex-Technologies und Ploucquet-Textiles bestmöglich zu nutzen und auszubauen“, fügt David Klein, Vice President bei Morgan Stanley, hinzu.
Warum die Zusammenarbeit mit Baierlein und von Reinersdorff beendet wurde, wollte das Unternehmen auf Anfrage hin nicht kommunizieren. Von Seiten der Gesellschafter heißt es jedoch, dass die beiden dem Konzern weiterhin beratend zur Verfügung stehen sollen. Über die künftige Aufgaben von Baierlein und von Reinersdorff ist zu diesem Zeitpunkt noch nichts bekannt.
