„Herr Licher, entwickelt sich Herrlicher gegen den Trend?“

  /  08.07.2019

Erwin Licher, Inhaber der Marke Herrlicher, verrät im Interview, wie die Juli-Ausgabe der Panorama Berlin lief, wie sich das Label entwickelt und was ihm ein wichtiges Anliegen ist…

Erwin Licher

Herrlicher-Inhaber Erwin Licher präsentierte seine Marke Herrlicher auf der Juli-Ausgabe 2019 der Panorama Berlin und spricht im Interview über die Messe und die Entwicklung seines Labels.

Herr Licher, auf der jetzt zu Ende gegangenen Messe Panorama Berlin war die Womenswear-Marke Herrlicher immer wieder Gesprächsthema in den Gängen. Wie war die Resonanz auf dem Stand?

„Wir hatten ein volles Haus mit zufriedenen Kunden, die alle noch viel mehr bei uns einkaufen möchten. Besonders gefreut haben mich auch die vielen interessierten Einkäufer, die bislang noch keine Herrlicher-Kunden waren, sich jetzt aber doch für uns entschieden haben.“

Wie hat sich die Herrlicher Womenswear in den letzten Saisons generell entwickelt?

„Wir verzeichnen von Saison zu Saison zweistellige Steigerungen. In der letzten Orderrunde haben wir ein 61%iges Plus im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Herrlicher entwickelt sich gegen den Trend.“

Klassische DOB-Marken beklagen in den letzten Saisons Umsatzrückgänge, einige große Brands sind der Panorama Messe ferngeblieben. Können Sie erklären, warum Herrlicher so gegen diesen Trend läuft?

„Artikel mit guten Abverkaufsquoten waren schon immer meine Berufung.“

In den Köpfen einiger Einkäufer gilt auch die Womenswear von Herrlicher als klassisches Jeansbrand. Haben Sie diese Erfahrungen auch in Berlin machen müssen und ärgert Sie so eine Fehleinschätzung?

„Nein, so etwas ärgert mich nicht. Man kennt ja die Branche und deren Schubladendenken. Vor drei Jahren war meine Wunschhalle die Womenhalle 4 mit den etablierten deutschen DOB-Marken. Nicht nur mein Vertrieb, sondern auch die Messeleitung konnte mich nicht verstehen und plädierte für die Jeanshalle. Ich habe mich aber durchgesetzt und das war genau die richtige Entscheidung!“

Als ein Highlight der Messe zu gelten, macht sicherlich glücklich. Gibt es dennoch Baustellen, die trotz oder wegen des Erfolges angegangen werden müssen?

„Ja, ich hätte gerne mehr Freizeit und Urlaub. Aber ich will mich natürlich nicht beschweren! Ein wichtiges Anliegen ist mir derzeit, dass wir neue, gute Vertriebsleute für unsere Männerkollektion in allen Gebieten finden. Dann kann ich Ihnen in drei Jahren hoffentlich wieder eine Erfolgsgeschichte erzählen.

Viel Erfolg und besten Dank für das Interview!

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