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Berlin, 12 Grad, Wind - das Tuch sitzt  /  26.01.2012

In Deutschland ist man ja einiges an Wetterlagen gewöhnt, aber muss es wirklich sein, dass man sich extra stylt und dann von einem Windstoß alles über den Haufen geworfen oder im schlimmsten Fall das Tuch noch ins Gesicht geklatscht wird? Nein, muss es nicht!

Sofern man nicht gerade Marilyn Monroe heißt und Freude daran hat, dass einem das Kleid hoch geweht wird, ist Wind unter modischen Gesichtspunkten eigentlich immer störend. Sei es die Frisur betreffend, die durcheinander gewirbelt wird oder aber auch bei den Klamotten, deren Anordnung zerstört wird. Da könnte unter anderem eben der Rock gelüftet werden oder es weht das eigene Halstuch ins Gesicht.

Dem Nachwuchsdesigner Markus Ost ging es jedenfalls so. Er war es leid, ständig sein Tuch, das er eigentlich immer trägt, zurecht legen oder vom Rücken wieder hervor holen zu müssen und so kam ihm 2009 die Idee, ein eigenes Label zu gründen, dass diese Tücken ausmerzt. Der Quereinsteiger in Sachen Mode, der eigentlich einen Master in Produktion und Automobiltechnik gemacht hat, entwirft heute für Frauen und Männer sowohl Shirts als auch Tücher, die mittels eines Druckknopfes miteinander verbunden werden können, so dass ganz sicher nichts mehr verrutscht und der Style garantiert so aussieht, wie ihn der Träger haben will – auch bei Wind und Wetter.

Led Stone heißt sein Label und soll Deutschland nicht nur wetterfest, sondern auch ein Stück bunter machen und so sind die Designs auffällig und farbenfroh. Der Name Led Stone steht für „Label of Extraordinary Dreams“, frei aus dem Lateinischen übersetzt für „Wahrlich ich stehe aufrecht“. Dem Designer ist es wichtig, auch eine Botschaft mit seiner Mode und seinem Schaffen zu vermitteln. 

„Jeder von uns hat die Chance, etwas eigenes Großes zu erschaffen, indem er sich mit seinen Entscheidungen im Gepäck auf den Weg macht. Angetrieben von dieser Überzeugung ist es unser Ziel, Mode in die Welt zu tragen, die einen Bewusstseinszustand repräsentiert: Selbstbestimmung“, erzählt Markus Ost gegenüber 1st-blue.

Die Preise für Shirts liegen zwischen 40 und 55 Euro, die Schals und Tücher rangieren zwischen 15 bis 30 Euro. Der Webshop der Marke ist seit August 2011 online und das Portfolio soll künftig immer erweitert werden. Aber auch schon jetzt gilt: Join the mental state of fashion!

Melanie Straßburg

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