DOCKERS

Ethno-Einflüsse sind im Frühjahr/Sommer 2017, neben Metallics in verschiedenen (Aus-)Prägungen ein großes Thema bei den Damenschuhen, sei es über aufwändig gestaltete Sandalen oder aus Bast geflochtene Sohlen. Die Farben bewegen sich vor allem im Bereich der Pastelltöne. Gold und Silber sind ebenfalls gern gesehen, genauso wie Nudetöne. Bei den Fashion-Sneakers ist Weiß angesagt, im sportlichen Bereich hingegen darf es farblich auch mal krachen.

 

 

 

Glanz, Glitter all over, Strasssteine, Prägungen und Laserperforationen stehen hoch im Kurs, während sich die Ethno-Einflüsse in Form von dichten, bunten Perlengeweben, Pailletten, groben Stickereien und Troddeln zeigen. 

 

 

 

 

 

Clogs mit markantem, dunklen Holzboden und Messingnieten sowie geschlossene Styles wie cleane Slip-Ons und Loafer sind in der warmen Jahreszeit treue Begleiter. Ballerinas sind feminin und fallen vor allem durch gelaserte Lochmuster auf. Stiefeletten –sommertauglich dank Laserperforation – sind schöne Alternativen für nicht allzu sommerliche Tage. 

 

Bei den Herren ist und bleibt Canvas das Material des Sommers, Prints und Vulca-Sohlen stehen für den jungen Look, Materialmixe – darunter Einsätze aus Krokoprägung, Leder mit Canvas oder Mesh Knit, Glattleder und Velours – und helle Böden dürfen nicht fehlen. Farblich präsentiert sich die Kollektion in allen Abstufungen von Grau und Blau. Ins Auge sticht hier und da zudem kräftiges Rot, während Oliv- und Brauntöne den natürlichen Look komplettieren. 




 

 

Bei Mokassins und klassischen Schnürern findet sich viel Velours, die Sohlen bleiben generell vorwiegend weiß und teilweise dick, im sportlicheren Bereich finden sich farbige Einsätze in den weißen Sohlen. Lightweight-Sohlen sind allgegenwärtig.

 

 

 

 

Besonders sommerlich sind Loafers, oft angelehnt an den namengebenden Docksider. Wichtig wird ebenfalls der verwandte Mokassin als neuer Trend – perfekt als Barfußschuh.

 

Schlanke Casual-Modelle kommen auch mal Ton-in-Ton, mit komplett eingefärbter Sohle, während kernige Sandalentypen – von Zehentrennern bis Trekking – aus besonders robustem Leder sind. Knitmaterial hat sich zum Must-have gemausert.  

 

Angefangen hat alles in einer Gastwirtschaft in Merzalben, einem kleinen Ort mitten im Pfälzer Wald und keine zehn Minuten entfernt von der Schuhstadt Pirmasens. Gösta Andersson und Bruno Heim, beide seit vielen Jahren in der Schuhindustrie tätig, hatten die Zeichen der Zeit erkannt: Alle Welt wollte Mitte der 80er Docksider Schuhe, die legeren Loafer, die traditionell auf Booten getragen wurden. Die Gerli GmbH beschloss, diesen Trend aufzugreifen und designte und produzierte 1985 zum ersten Mal die Lederslipper für Herren. Ziel war es, dass sich jeder die „Dockers“ leisten können soll – ohne dass die Qualität vernachlässigt wird. 

Als Bruno Heim die Docksiders das erste Mal in Köln den Kunden präsentierte, wusste er, dass daraus eine Marke erwachsen konnte. Heim fuhr also schnurstracks von Köln nach München und ließ seine Idee schützen: „Dockers by Gerli“ war offiziell geboren. Den Durchbruch sollte die Marke jedoch mit einem anderen Schuhtyp schaffen: den Dockers Boots. In hellem Maisgelb oder Schokobraun mit hohem, gepolstertem Schaft im Bergsteiger-Look sind sie bis heute ikonisch. Die ersten Dockers Boots kamen aus Fabriken in Portugal und Spanien.

 

 

Besonders widerstandsfähig wurden sie durch die Goodyear Welt Machart. Dabei wird die Sohle nicht – wie herkömmlich – nur mit dem Schaft verklebt, sondern Sohle, Rahmen und Schaft werden miteinander vernäht. Nach und nach wurden die Kollektionen erweitert, von Unisex-Modellen über eine eigene Damenlinie bis hin zu Kinderschuhen. 

Heute steht Dockers by Gerli für modische, sportive Schuhe mit Liebe zum Detail. In den letzten Jahren kamen Membranen dazu, Docktex und Sympatex, die die Winterschuhe wind- und wasserdicht machen, sie aber atmungsaktiv lassen. Neu und patentiert ist auch die Soft Insole, eine besonders weiche Einlegesohle.


Dockers by Gerli
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